Im Geschäftsjahr 2013 behandelte das Kantonsspital Glarus (KSGL) stationär knapp 5000 Patienten. Damit behandelte das KSGL in den Fachbereichen mit Leistungsauftrag des Kantons stationär rund 84 Prozent aller Glarner Patientinnen und Patienten. Dieser enorm hohe Marktanteil zeigt, dass das Spital mit seinen über 500 Mitarbeitenden das Vertrauen der Glarner Bevölkerung geniesst. Zusätzlich zu den stationären Patienten durfte das KSGL ambulant rund 20 000 Fälle behandeln. Damit stieg die ambulante Tätigkeit gegenüber Vorjahr um 9 Prozent. Finanziell steht die KSGL AG solide da. Das Betriebsjahr 2013 schliesst es mit einem positiven Ergebnis von 400 000 Franken ab.
Ständerat Schmid als Gast
Gast an der diesjährigen Generalversammlung war der Verwaltungsratspräsident des Kantonsspitals Graubünden und Ständerat Martin Schmid. Er und die anwesenden Vertreter der Glarner Regierung sowie der kantonalen Gesundheitsbehörde konnten sich davon überzeugen, dass das Kantonsspital die grossen Herausforderungen im Gesundheitswesen auch im vergangenen Jahr gut gemeistert hat. Die Regierung hat im Namen des Kantons als Alleinaktionär den Bericht und die Jahresrechnung zum dritten Geschäftsjahr der Kantonsspital Glarus AG genehmigt. Ebenso hat sie den Verwaltungsrat mit dem Präsidenten, Dr. oec. Arnold Bachmann, und den vier Verwaltungsratsmitgliedern, lic. iur. Susanne Jenny Wiederkehr, Dr. med. Rodolfo Slongo, Dr. oec. Rolf Widmer und Reto Nick bestätigt.
Werte sind das Fundament
Jede Organisation und jedes Unternehmen hat eine Kultur, die das Verhalten der Individuen dort beeinflusst. Keine Institution kann keine Kultur haben. Die Kultur wird massgeblich durch Normen und durch die gelebten Werte definiert. Der Geschäftsbericht 2013 mit dem Dachthema WERTE soll den Leserinnen und Lesern aufzeigen, welchen Werten das Kantonsspital Glarus besondere Aufmerksamkeit schenkt. Mit Alltagsgeschichten, Projektbeispielen oder Erlebnissen schildern die Autoren, wie sie verschiedene Werte im Spital wahrnehmen. So macht sich beispielsweise der Glarner Schriftsteller Emil Zopfi Gedanken zur Kommunikation in Spitälern, Fridolin Hauser («Osterhazy») schildert, wie er den «Einbezug der Angehörigen» erlebt hat oder eine Sammlung von Patientenrückmeldungen zeigt den «menschlichen Umgang» am Kantonsspital Glarus auf.
Der Geschäftsbericht 2013 kann in gedruckter Form beim Empfang des Kantonsspitals bezogen werden. Er ist zudem auf der Website www.ksgl.ch aufgeschaltet und als pdf-Datei zum Download verfügbar.
Glarner Literatursommer 2026 eröffnet mit Daniel Mezger aus Linthal



