Solides Wachstum im Umbaujahr

Die GRB Glarner Regionalbank setzt im ersten Halbjahr 2018 den Wachstumskurs fort und verzeichnet eine erfreuliche Zunahme der Kundenausleihungen um CHF 16,9 Mio. (+3,30%).




Mit einem Zuwachs des Geschäftserfolgs um 5,8% auf CHF 1,35 Mio. kann die GRB Glarner Regionalbank im ersten Halbjahr ein sehr ansprechendes Ergebnis präsentieren. Das freut die Verantwortlichen unter der Leitung des neuen Geschäftsführers, Roman Elmer, ausserordentlich.

Abbruch und Aufbau

Der Erfolg ist umso erfreulicher, als im ersten Semester der Startschuss zum grossen Umbauprojekt in Glarus fiel. Die gesamte Geschäftsstelle musste in ein Containerprovisorium verlagert, dort eingerichtet und betriebsfähig gemacht werden, während das bisherige Gebäude komplett abgerissen wurde. Der Übergang verlief reibungslos, und die Kundinnen und Kunden werden seither im Provisorium zuverlässig bedient und beraten.

Kompetenz im Anlagegeschäft

Wesentlich zu diesem guten Ergebnis beigetragen hat der Netto-Erfolg aus dem Zinsgeschäft, welcher um 3,8% auf knapp CHF 3,3 Mio. zulegen konnte. Diese positive Entwicklung ist vor allem den höheren Ausleihungen und den weiterhin vorteilhaften Konditionen der Refinanzierung zu verdanken. Aber auch der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft konnte gegenüber dem Vorjahr um 4,8% gesteigert werden. Das unterstreicht die Kompetenz der GRB Glarner Regionalbank auch im Anlagegeschäft.

Geschäftsaufwand gesunken

Eine Entspannung zeichnet sich an der Kostenfront ab. Dank Prozessoptimierungen und Verbesserungen interner Abläufe, vor allem aber aufgrund neuer EDV-Leistungsverträge, ist es der GRB Glarner Regionalbank gelungen, den Sachaufwand um rund 8% zu senken. Zwar ist der Personalaufwand um rund 4% gestiegen, was aber im Rahmen der Erwartungen lag. Insgesamt resultiert daraus der erfreuliche Rückgang des Geschäftsaufwandes um 2,7%.

Höhere Abschreibungen

Neben dem Umbauprojekt in Glarus beschäftigt die Mitarbeitenden der GRB Glarner Regionalbank eine weitere EDV-Migration. Diese beiden Grossprojekte führen im Vergleich zum Vorjahr zu zwar erwarteten, aber doch substanziell höheren Abschreibungen. Der erzielte Periodenerfolg von CHF 1,0 Mio. (+6,6%) kann somit als sehr positiv betrachtet werden. Er bestätigt das grosse Vertrauen der Kundinnen und Kunden in die GRB Glarner Regionalbank.

Ausblick

Trotz – oder gerade wegen der beiden aktuellen Grossprojekte schaut die GRB Glarner Regionalbank optimistisch nach vorn. Die Geschäftsleitung ist überzeugt, den Wachstumskurs des ersten Halbjahres fortsetzen und ein solides Jahresergebnis präsentieren zu können. Dazu tragen nicht zuletzt auch die sympathischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei, die sich Tag für Tag in ihrem Job hochmotiviert einsetzen.