Alle Filme im diesjährigen Programm haben im weitesten Sinn einen Bezug zum Glarnerland. Erfreulicherweise sind bei drei Filmen die Regisseurin oder die Regisseure, Anita Blumer, Kuno Bont und Rolf Lyssy, anwesend und geben Auskunft zu ihren Filmen „Jack V. Koby“, „Bellaluna“ und die „Schweizermacher“. Stumm geben die Dokumentarfilme von Hans Schönwetter einen Einblick in das frühere Glarnerland. Der vom Geologen Mark Feldmann eingeleitete Film „Comment Albert vit bouger…“ geht noch weiter zurück und beleuchtet künstlerisch verdichtet die Diskussion um die Klärung der Entstehung der Gebirge, die schlussendlich zum UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona führte.
Auch wenn in diesem Jahr die Überdachung wetterfester als in den Vorjahren ist, würden schöne Sommerabende bei den gebotenen Konzerten einfacher die gewünschte Kurgartenstimmung aufkommen lassen. Vom Montag bis Donnerstag ist an den Vorabenden mit dem Alphornduett Mürtschen, dem Männerchor Glarus, der Glarner Huusmusik, der Blaskapelle Glarnerland und dem Akkordeon-Orchester eine breite Palette von Volksmusik zu hören. Am Freitagabend wechselt mit der „Little Big Band“ der Musikschule, den Happy Lakers & Friends die Stilrichtung hin zu Jazz, am Samstagabend, 8. August, wird es zum Abschluss mit der bekannten Glarnerband Rämlers und weiteren Glarner Bands rockiger.
Den Einstieg am Sonntagabend, 2. August, ab 19.00 Uhr machen „Diidi und Schang“ aus Niederurnen mit ihren pointierten kabaretistischen Aussagen in bestem Glarnerdialekt und um 21.00 Uhr der Film „Jack V. Koby“ über die Geschichte des Amerika-Auswanderers aus Engi mit einem Vorgespräch mit der Regisseurin Anita Blumer.
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