Im Zentrum des Treffens von Bundesrat Beat Jans mit den Sozialdirektorinnen und -direktoren der Ostschweizer Kantone und des Kantons Zürich (SODK Ost + ZH) in Glarus standen aktuelle Herausforderungen und strategische Fragen im Asylbereich. Diskutiert wurden insbesondere die Asylstrategie 2027 sowie der Schutzstatus S. Dabei wurde auch die Weiterentwicklung dieses Status thematisiert. In einem konstruktiven Gespräch konnten zentrale Anliegen der Kantone eingebracht werden. Die angespannte Lage im Asylbereich wurde offen angesprochen. Bundesrat Jans zeigte sich gegenüber den Anliegen der Kantone aufgeschlossen. Ebenfalls zur Sprache kamen verschiedene politische Vorstösse der Bundesparlamentarier zur Asylstrategie 2027 sowie die Entwicklung bei den Nothilfefällen und deren Anstieg, ebenso der Abbau von Pendenzen bei Asylverfahren im Staatssekretariat für Migration (SEM).
Bundesrat Jans betonte die Bedeutung einer engen und lösungsorientierten Zusammenarbeit zwischen Bund und Kantonen, um die bestehenden Herausforderungen wirksam zu bewältigen. Zur Konferenz SODK Ost + ZH nach Glarus wurde er von der EJPD-Generalsekretärin Nora Bertschi, dem stellvertretenden Staatssekretär für Migration Claudio Martelli und dem Referent Geo Taglioni begleitet. Empfangen wurde die Bundesratsdelegation von Regierungsrätin Marianne Lienhard und der Hauptabteilungsleiterin Soziales, Audrey Hauri.




