SP Glarus zügig in die Zukunft

Die SP Glarus beschliesst an ihrem Parteitag in Näfels nach eindringlichen Referaten von Nationalratskandidat Christoph Zürrer und von Nationalrat Christian Levrat einstimmig die Ja-Parole für die Abstimmung vom 8. Februar zur Weiterführung der Personenfreizügigkeit Schweiz - EU.



Der Präsident der SP Schweiz Christian Levrat wartete bei seinem Auftritt am SP-Parteitag in Näfels mit einem regelrechten Feuerwerk auf
Der Präsident der SP Schweiz Christian Levrat wartete bei seinem Auftritt am SP-Parteitag in Näfels mit einem regelrechten Feuerwerk auf

Der Präsident der SP Schweiz Christian Levrat wartete bei seinem Auftritt am SP-Parteitag in Näfels mit einem regelrechten Feuerwerk auf. Die Weiterführung der Personenfreizügigkeit Schweiz - EU sieht Levrat als unabdingbaren Schritt im Gefüge der Massnahmen zur Bewältigung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Dabei gelte es der Realität in die Augen zu schauen und legt den Schwerpunkt auf die flankierenden Massnahmen. Die Lohnkontrollen können 20% erhöht werden und somit ein Lohndumping verhindern. Ein allgemein verbindlicher Gesamtarbeitsvertrag für die wichtig gewordenen Temporär-Firmen wird möglich. Ein Nein zur Personenfreizügigkeit wäre für jeden Einzelnen in der Schweiz ein Eigentor.

SP-Nationalratskandidat Christoph Zürrer stand seinem möglichen Nationalratsnachbarn keineswegs nach und bewies auf Publikumsfragen hin nationale Dossierstärke. Bei der Weiterführung der Personenfreizügigkeit dürfe der eingeschlagene Weg der Bilateralen nicht aufs Spiel gesetzt werden. Die Schweiz brauche gute Beziehungen zu ihren wichtigsten Handelspartnern. Die schon bei der Abstimmung zur Osterweiterung vorhandenen Ängste haben sich nicht bewahrheitet. In der Schweiz konnten in den vergangenen Jahren unbestrittenerweise dank der Personenfreizügigkeit 250'000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Christine Bickel liess es sich nicht nehmen, den scheidenden Nationalrat Werner Marti gebührend zu würdigen und zu verabschieden. Wie Werner Marti zusammen mit seinen Ständeratskollegen zu einer ausgewogenen Vertretung in Bern beitrug, ist die SP gewillt dies mit Christoph Zürrer in Zukunft weiter zu tun.