Sportbahnen Elm: Betrieb nachhaltig sichern

Die 47. Generalversammlung der Sportbahnen Elm AG durfte am vergangenen Samstagnachmittag auf ein besseres Geschäftsjahr als die drei Jahre zuvor zurückblicken.




Die Sonne schien und lockte auch am letzten Septemberwochenende viele Gäste nach Elm. Darunter befanden sich etliche Familien, die es in den Riesenwald zog – eines der attraktiven, kostenfreien Angebote der Sportbahnen. In den USA müsse man schon für einfache Wanderungen bezahlen, gab Verwaltungsratspräsident Hansjürg Rhyner an der GV im Bergrestaurant Ämpächli zu bedenken. «Zum Glück ist das bei uns nicht so.» Der Sommerumsatz entwickle sich zwar weiterhin sehr erfreulich, aber der Verwaltungsrat sei nach wie vor nur bedingt zufrieden mit dem Sommergeschäft.

Viel Schnee und Wetterkapriolen

Die Sportbahnen Elm erzielen nämlich immer noch den Grossteil ihres Umsatzes im Winter. Nach drei schneearmen Wintern war die Skisaison 2017/18 lang und schneereich. Doch die Wetterkapriolen schlugen sich in den Umsatzzahlen nieder. «Gutes Wetter, schlechtes Wetter – die Sportbahnen Elm nehmen die gestellten Herausforderungen mit Freuden an und machen das Beste daraus. Das ist unser Credo, unsere Leitmaxime», so der VR-Präsident im Geschäftsbericht.

Das «alles überragende» Ziel des Verwaltungsrates und der Direktion sei die «langfristige, nachhaltige und erfolgreiche Sicherstellung des Betriebs». Den positiven Beschluss der diesjährigen Landsgemeinde zur öffentlichen Mitfinanzierung von touristischen Kerninfrastrukturen würdigte Hansjürg Rhyner als «entscheidenden Schritt zur Umsetzung dieses anspruchsvollen Ziels». Mit Hochdruck würden nun nachhaltige Investitionsprojekte in Angriff genommen.

«Schwung mitnehmen»

Die 129 anwesenden Aktionäre, die 4651 Stimmen oder 41,53 Prozent der Aktien vertreten, hiessen alle Geschäfte einstimmig gut. Erfreut nahmen sie davon Kenntnis, dass der Gesamtumsatz von 6,949 Millionen Franken um 13,7 Prozent höher liegt als im Vorjahr und sich der Cashflow auf 1,024 Millionen verdoppelt hat. Die Investitionen in Sachanlagen betragen 992 974 Franken, die Abschreibungen 1,023 Millionen. «Was wir verdienen, stecken wir in Abschreibungen», sagte der VR-Präsident dazu.

Der kumulierte Bilanzgewinn von 5213 Franken wurde auf die neue Rechnung vorgetragen. Die Aktionäre bestätigten zudem die Bernet & Lehner Treuhand AG, Glarus, für ein weiteres Geschäftsjahr.

Nachdem Hansjürg Rhyner auf verschiedene bevorstehende Anlässe wie den Fünflibertag oder den Chäsmärt hingewiesen hatte, überbrachte Frau Landesstatthalter Marianne Lienhard die besten Wünsche und Grüsse des Regierungsrates. Sie hoffte, dass nach dem positiven Landsgemeindeentscheid der Schwung im Tourismus mitgenommen werde, und dankte allen Beteiligten für den Einsatz.