Sportschützen egalisierten beinahe den Vereinsrekord

Bei der Schweizer Kleinkaliber-Mannschaftsmeisterschaft siegte Glarnerland 1 erneut, während GL 2 unglücklich verlor.



Fritz Stucki verfehlte das Maximum um nur einen Punkt. (Bild: zvg)
Fritz Stucki verfehlte das Maximum um nur einen Punkt. (Bild: zvg)

In der 2. Runde der noch so jungen Meisterschaft hätten die Sportschützen Glarnerland beinahe den Vereinsrekord egalisiert. Dieser wurde im Jahr 2002 mit 1569 Punkten aufgestellt. Die erste Equipe verfehlte den grossen Coup um gerade nur sechs Zähler. Auch Glarnerland 2 konnte sich über ihr vierthöchstes Resultat dieser Runde freuen. Die Glarner zeigte eine starke Mannschaftsleistung.

GL 1 hat Leaderrolle eingenommen

Nachdem die Glarner Sportschützen sehr gut in die Saison gestartet sind und mit zwei Gewinnpunkten auf dem zweiten Zwischenrang lagen, konnten sie sich noch einmal steigern. Reussbühl-Littau wurde für das erste Team von Lars Kamm nie zur Gefahr. Souverän schossen sie sich mit sagenhaften 1563 Ringen ganz nach oben der Rangliste. Der direkte Verfolger, Murten 1, gelang mit 1558 Zählern ebenfalls ein entsprechendes Resultat. Fritz Stucki scheint den Tritt wieder gefunden zu haben und absolviert die Mannschaftsrunden in gewohnter, alter Manier. Der Schwandner musste im 20-schüssigen Programm nur gerade eine Neun hinnehmen. Rolf Lehmann und Andreas Stüssi deren zwei. Lars Kamm (197) sowie André Eberhard (196) durften sich zusammen mit Roland Weyermann (193) und Peter Armati sowie Ernst Hangartner (beide 191) über die zwei Gewinnpunkte gegen Reussbühl-Littau (1546) freuen.

Sprungbrettresultate bei GL 2

Einige Schützen zeigten wieder einmal was in ihnen steckt. Sie duellierten sich auf hohem Niveau und konnten sich so für die erste Mannschaft empfehlen. Allen voran René Müller und der junge Mischa Armati. Beide schossen sich mit ihren Resultate in das Aufstiegskarussell um die erste Equipe. Auch Ruedi Feldmann (193), Jürg Fischli (192), Andrea Stüssi und Urs Hunold (beide 191), Markus Landolt (189) konnten mit ihren Resultaten zufrieden sein. Fritz Micheroli (186) hatte noch etwas mit der Frühform zu kämpfen, wird sich aber mit Bestimmtheit noch steigern können, denn Sandro Zweifel, versuchte sich mit sehr guten 188 Ringen für die 3. Runde zu qualifizieren. Leider reichte die super Glarner Leistung mit 1535 : 1541 Ringen gegen Kloten nicht ganz aus um die ersten zwei Gewinnpunkte zu sichern.