Der Dienstag ist bekanntlich für viele Krimiabend. Zuschauerinnen und Zuschauer von SRF haben das Datum vom 7. November und die folgenden deshalb schon fix in ihrer Agenda eingetragen. «Wilder» garantiert Spannung und verspricht Nervenkitzel pur, zumal die meisten Drehorte sich bekanntlich im Glarnerland und auf dem Urnerboden befanden. Die meisten von uns kennen deshalb diese Orte und haben somit einen direkten Bezug zur Geschichte.
Zum Inhalt der Krimiserie «Wilder»
Ein Schweizer Bergdorf gerät ins internationale Rampenlicht, als kurz vor Baubeginn eines umstrittenen Ferienresorts die Tochter des arabischen Investors spurlos verschwindet. Finden soll sie die Kantonspolizistin Rosa Wilder, die im Ort aufgewachsen ist. Gemeinsam mit dem Bundeskriminalbeamten Manfred Kägi stösst sie im Laufe der Ermittlungen auf ein dunkles Geheimnis, das seit Jahren unter der Oberfläche de Talschaft modert – und mehr mit ihrer eigenen Geschichte zu tun hat, als ihr lieb ist.
Die Entstehung des Krimis «Wilder»
Die Geschichte von «Wilder» begann bei SRF mit der Serienausschreibung im Herbst 2013. Schweizer Autoren und Produzentinnen wurden aufgerufen, ihre Stoffe einzureichen. Gesucht waren mitreissende Geschichten aus der Lebensrealität des Schweizer Publikums – gefragt vielschichtige Figuren und eine horizontale Erzählweise. So gelangten die ersten sechs Seiten der Serienidee, die der Produzent Beat Lenherr zusammen mit den Autoren Béla Batthyany und Alexander Szombath entwickelt hat, auf den Tisch der Auswahlkommission. Der Entscheidungsprozess war nicht leicht und brauchte Zeit. Fast hundert Konzepte sind eingereicht worden. Doch die in «Wilder» skizzierte Serienwelt und die in ihr angelegte Geschichte strahlte von Anfang an durch eine ganz eigene Faszination grosses Potenzial aus. So konnte sich «Wilder» schliesslich zusammen mit zwei weiteren Projekten für die Entwicklung qualifizieren.
Intensiv wurde zwei Jahre lang an den Büchern für die neue SRF-Serie im Writers‘ Room gearbeitet. Und im November 2016 war es dann endlich so weit: Die sechs Folgen der neuen Krimiserie «Wilder» entstanden an insgesamt 66 Drehtagen, verteilt auf zwei Drehblöcke zwischen Ende November 2016 und März 2017. Gedreht wurde hauptsächlich auf dem Urnerboden und in Glarus. Der lange Dreh in Kälte, Schnee und Eis war anspruchsvoll und stellte Cast und Crew vor vielfältige Herausforderungen. Auch die horizontale Erzählweise, in der ein Fall über sechs Folgen gespannt wird, stellte besondere Anforderungen an die Produktion.
Urnerboden idealer Drehort
Mit dem Urnerboden haben die Produzenten einen idealen Drehort für die Geschichte von «Wilder» gefunden, in der es unter anderem um Themen wie Schuld und Sühne, Geborgenheit und Entfremdung sowie lokale Identität im Kontrast zu den wirtschaftlichen Chancen einer globalisierten Welt geht. Neben den beiden Schöpfern Béla Batthyany und Alexander Szombath waren auch Andreas Stadler, Moritz Gerber und Dave Tucker als Autoren am kreativen Entstehungsprozess beteiligt. Produziert wurde «Wilder» von Peter Reichenbach, C-Films AG, und Beat Lenherr, Panimage GmbH. Als Regisseur konnte der 41-jährige Schweizer Pierre Monnard gewonnen werden. Er hat unter anderem den Kinofilm «Recycling Lily» realisiert und sammelte 2015 als Regisseur der RTS-Serie «Anomalia» Serienerfahrung.
Die Schauspieler Sarah Spale («Nachtzug nach Lissabon») und Marcus Signer («Der Goalie bin ig») spielen das eigenwillige Ermittlerpaar Rosa Wilder und Manfred Kägi.
Um die beiden Hauptfiguren schart sich ein starkes Ensemble. In weiteren Rollen sind Andreas Matti («Der Verdingbub») und Ruth Schwegler («Der Kreis») als Eltern von Rosa Wilder zu sehen. László I. Kish und Emanuela von Frankenberg als Ehepaar Räber, Sabina Schneebeli als Bundesanwältin Barbara Rossi und Christian Kohlund als Künstler Armon Todt komplettieren zusammen mit Jonathan Loosli, Philippe Graber, Anna Schinz, Pierre Siegenthaler, Rebecca Indermaur, Ernst C. Sigrist, Ercan Durmaz und Uygar Tamer die prominente Besetzung der sechsteiligen Fernsehserie «Wilder».
«Wilder» ist eine Pacte-Koproduktion von SRF, C-Films AG und Panimage GmbH.




