St. Georg in neuer Frische

Seit unzähligen Jahren steht auf der Matt im Schwändital ein Kreuz mit einer Bildtafel, die den Heiligen Georg im Kampf mit einem Drachen zeigt. Im Laufe der Zeit von der Witterung in Mitleidenschaft gezogen, wurde sie kürzlich wunderschön restauriert und am Wochenende feierlich eingeweiht.




«Die Sage vom «Drachätööder im Schwändital», spannend vorgetragen von Fridolin Hauser «Osterhazy» erklärte den Anwesenden auch, weshalb der Heilige Georg einen Ehrenplatz im Schwändital hat. Dieser habe nämlich dem Drachen, der in diesem Tal sein Unwesen trieb, kurzerhand den Garaus gemacht und die Bevölkerung von diesem feuerspeienden Wesen erlöst. Verletzt und infiziert von giftigem Drachenblut sei er dann gestorben. Zum Dank an diese uneigennützige Tat erstellten die Talbewohner laut Sage dieses Gedenkkreuz. Dem begnadeten Erzähler Fridolin Hauser ist es auch zu verdanken, dass das Gedenkbild wieder in neuem Glanz erstrahlt, war er es doch, der den Anstoss zur Restauration gab.

Der Maler dieses Bildes ist unbekannt. Vor vielen Jahren wurde es erstmalig restauriert von Koni Fischli, dieses Mal wurde die Firma Fontana & Fontana dazu beauftragt, so Hubert Stucki von der Alpkorporation Vorderschwändi bei seiner Begrüssung. Die feierliche Weihe der Bildtafel übernahm Bruder Benedikt Borer OFM. In seinem Grusswort wies Roger Fischli, Ehrenpräsident des Verkehrsvereins Oberurnen, auf die Bedeutung solcher Zeichen am Weg hin. Die Kinder vom Schwändi- und Oberseetal glänzten mit der Premiere des Betrufs, musikalisch bereichert wurde der schöne Anlass durch die Alphornklängen von Roman und Christoph Hauser.

An den Kosten der Restauration beteiligt sich der Verkehrsverein Oberurnen, den ausgezeichneten Apéro spendierte die Dorfkommission Oberurnen.