Stadtplan Glarus: Aus eins wird drei

Im Rahmen des Weihnachtsmarktes im Kantonshauptort wurde auch der neue Stadtplan für Glarus vorgestellt.



«Nachdem der vor rund drei Jahren lancierte Stadtplan vergriffen war, wollten wir eigentlich nur eine überarbeitete Version drucken», erklärte Kaspar Marti, GlarusService, am letzten Freitagabend die Entstehungsgeschichte des neuen Stadtplans. An allen Ecken und Enden kamen dann Verbesserungsvorschläge und Abänderungen. Am «Schluss waren es so viele, dass wir eine ganz neue Ausgabe in Angriff nahmen.» Um allen Ansprechpersonen gerecht zu werden, entschied man sich, den Plan in drei Teilen herauszugeben, Teil eins deckt dabei die wichtigsten Themen rund um den Kantonshauptort, wie Landsgemeinde und Brand von Glarus ab. «Hier befindet sich auch ein allgemeiner Stadtplan für die Groborientierung.» Teil zwei widmet sich dann ganz dem Tourismus. Hier sind Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants und interessante Gebiete zu finden. Zudem wird auf der Rückseite auf weitere Attraktionen in der Gemeinde Glarus mit dem Klöntal oder der Aeugstenbahn hingewiesen; aber auch auf die Angebote in Glarus Nord und Süd. Im abschliessenden Teil wird der Fokus ausschliesslich auf die verschiedenen Glarner Spezialitäten gerichtet. «Hier haben wir uns erlaubt, auch eher neue Produkte wie die Schokolade von Läderach und den Glarner Alpenbitter aufzunehmen.» Ein kleiner Text informiert hier, was diese Produkte so speziell macht. Auf dem Plan ist zudem ersichtlich, wo sie erworben werden können. «Als kleines Dankeschön sind hier auch die Mitglieder von GlarusService aufgeführt.» Kaspar Marti und im Anschluss Gemeindepräsident Christian Marti sind überzeugt, dass mit dem neuen Stadtplan ein gutes Werkzeug geschaffen wurde, nicht nur für Touristen, sondern auch für Einheimische. Die Gemeinde sei sich dabei klar, dass das Stadtzentrum von Glarus ein wichtiger Faktor sei. Nicht nur als Tourismusattraktion, sondern auch als Einkaufs- und vor allem Begegnungsort und dies nicht nur für die Gemeindebevölkerung sondern für den gesamten Kanton.