Ständeratswahl im Buchholz

Um den Jugendlichen die Politiklandschaft der Schweiz näherzubringen, hat die Oberstufe Buchholz die Projektwoche Staatskunde ins Leben gerufen. Dabei wurde eine Ständeratswahl mit der dazugehörigen Kampagne simuliert.



Um den Jugendlichen die Politiklandschaft der Schweiz näherzubringen, hat die Oberstufe Buchholz die Projektwoche Staatskunde ins Leben gerufen. (Bild: zvg)
Um den Jugendlichen die Politiklandschaft der Schweiz näherzubringen, hat die Oberstufe Buchholz die Projektwoche Staatskunde ins Leben gerufen. (Bild: zvg)

Am 19. Januar legten die Lernenden der dritten Oberstufe Buchholz ihren Status als Schülerinnen und Schüler ab und wurden stattdessen zu Parteimitgliedern in einer der sechs grossen Parteien der Schweiz. Fortan durften sie innerhalb ihrer Parteien bestimmte Funktionen übernehmen, nämlich Redenschreiber, Social Media Profi, Plakatgestalter oder Kandidat/-in für eine Ständeratswahl. Ausserdem wurde ein parteiunabhängiges Medienteam geformt, das die Wahlstimmung abholen und eine Wahlarena organisieren sollte. In kurzen Workshops am Mittwochmorgen wurden die jeweiligen Funktionen genauer eingeführt und erklärt, und danach begaben sich die Jugendlichen in die entsprechenden Parteiräume und legten los mit Gestalten, Formulieren, Informationen recherchieren, usw.

Um lebensnahe Parteiprofile erstellen zu können, bekamen die neugeformten Parteien am Montagnachmittag Besuch von Glarner Vertreterinnen und Vertreter ebendieser Parteien. Sabine Steinmann (SP), Marion Meier (GLP), Rafaela Hug (FDP), Franz Freuler (SVP), Hans Schubiger (Die Mitte) und Kaj Weibel (Grüne) stellten ihre jeweilige Partei und deren Programm vor und beantworteten die Fragen der Lernenden.

Ein Highlight dieser Politikwoche war zudem der Besuch des Bundeshauses in Bern, wo Mathias Zopfi mit Unterstützung von Markus Schnyder die Schülerinnen und Schüler in drei Gruppen empfing und durch das altehrwürdige Gebäude und die Abläufe im Stände- und Nationalrat führte. Ein weiteres Highlight war die Wahlarena am Freitag und natürlich die anschliessende Ständeratswahl, bei der die erstellten Kurzvideos und Plakate zur Schau gestellt und die geschriebenen Reden präsentiert wurden, und im Anschluss natürlich ein Ständerat gewählt wurde.

Das Ziel der Projektwoche war es, den Schülerinnen und Schülern politische Prozesse in der Schweiz näherzubringen und sie vertraut zu machen mit der Politiklandschaft. Auch das gemeinsame, niveauübergreifende Miteinander und das Weiterentwickeln überfachlicher Kompetenzen, wie die eigene Meinung ausdrücken oder Kompromisse mit Mitschülerinnen und Mitschülern finden, standen im Vordergrund. Alles in allem war die Projektwoche ein gelungenes Unterfangen, das für viel Freude, Motivation und Mitdenken unter den Jugendlichen geführt hat – also ein durchwegs positives Votum für die Schule Buchholz.