Standort Bergschwinget Klöntal bleibt

Der Schwingklub Glarus-Mittelland hatte mit der Delegiertenversammlung des Nordostschweizer Schwingerverbandes in Ennenda, dem Kantonalen Nachwuchsschwingertag in Glarus sowie dem Bergschwinget Klöntal ein ausgefülltes Jahr mit drei Anlässen zu bewältigen.




31 Schwingsportgesinnte fanden den Weg in den «Bären» nach Netstal. Im Vorstand kam es zu keinen Veränderungen. Trotz anstehender Wahl in den Kantonalvorstand bleibt Franz Freuler dem Klub als Vorsitzender erhalten. In seinem Jahresbericht erwähnte Freuler die Ehrenmitgliedschaft, welche Klubmitglied Hansruedi Hauser anlässlich der AV-ESV in Meiringen auf höchster Ebene erhielt. Ebenfalls bedankte er sich bei Melgg Laager und den Behörden der Gemeinde für die Restaurationsarbeiten im Schwingkeller beim Kindergarten «Löwen» in Glarus. Dank den drei durchgeführten Anlässen schloss die Kasse mit schwarzen Zahlen ab.

Einzig Landolt kam zu Kranzehren

Sportlich ragte die Selektion von Reto Landolt fürs Eidgenössische heraus. Doch leider fiel der Näfelser in Zug schon im zweiten Gang mit einer Schulterverletzung aus und konnte nicht weiterschwingen. Weiter wurden zahlreiche Kranzchancen nicht genutzt. Dies insbesondere beim Heimanlass am Pfingstmontag in Glarus. Deswegen gab es keinen Neukranzer zu feiern. Nebst den zwei Kränzen von Landolt schwangen die Mittelländer insgesamt weitere elf Mal erfolglos um Eichenlaub. Auch Klubpräsident Franz Freuler wagte es am Bündner-Glarner in Cazis nochmals ins Kurzholz. «Zum letzten Male», wie der Betroffene selber sagte. Auch er blieb ohne Eichenlaub.

Standort Vorauen bleibt

Den klubeigenen Bergschwinget im Klöntal führte man in diesem Jahr im Vorauen am hinteren Seeende durch. Weil sich die Mehrheit des OK Bergschwinget weiterhin für diesen Standort aussprach und man mit dem betreffenden Landwirt Einigkeit erzielte, wird auch 2020 am hinteren Seeende geschwungen. Dies verbunden mit ein paar Anpassungen nach der Premiere 2019. Gewonnen wurde der Anlass im Vorauen von Roger Rychen. Ebenfalls führte man wiederum den Glarner Buebeschwinget erfolgreich durch. OK-Oberhaupt Jakob Heer dankte allen Beteiligten für die Mithilfe verbunden mit einem Mehraufwand, den man heuer mit der Festplatzverschiebung hatte.

Nachwuchs bereitet Freude

Sehr erfreulich präsentierte sich der Nachwuchs unter den Fittichen von Dachdeckermeister Markus Figi. 39 Zweiggewinne und 23 Auszeichnungen sind eine stolze Ausbeute. Am Nordostschweizerischen in Cazis standen mit Frank Leuzinger und Patrik Feldmann gleich zwei Mittelländer im Schlussgang, ein Kategoriensieg blieb den Mittelländern jedoch verwehrt. Leuzinger stellte beim Jahrgang 2004, Feldmann verlor im Jahrgang 2005 sein Duell. Nino Marti, Haslen, feierte seinen ersten Festsieg bei den Jungschwingern. Am kantonalen Nachwuchsschwingertag im Buchholz blieben dem durchführenden Klub gleich zehn Zweige. Die erfolgreichsten Nachwuchsschwinger 2019 waren Frank Leuzinger, Schwanden, Patrik Feldmann, Riedern und Sales Tschudi, Matt. Frank Leuzinger, Jahrgang 2004, tritt neu zu den Aktiven über. Gutgeheissen wurde ein Vorschlag, der die finanzielle Entschädigung der verantwortlichen Trainer regelt. Diesen Antrag reichte Ehrenmitglied Peter Tschudi bereits an der GV 2018 ein. An einer neuen Kantonalfahne will sich der Schwingklub finanziell jedoch nicht beteiligen. Zum Ende der Versammlung wurde Brigitte Feldmann als Freimitglied aufgenommen. Feldmann schreibt seit geraumer Zeit die Zeitungsberichte der Glarner Jungschwinger. Ebenfalls unterstützt die Bankangestellte den Vorstand im Kassawesen im Hintergrund. Mit einem feinen Nachtessen aus der «Bären»-Küche fand die Hauptversammlung im Wiggisdorf ihren würdigen Ausklang.