Starker Torhüter vereitelt Sieg der Mini Lakers

Am vergangenen Sonntagmorgen reiste die Mini-B-Equipe der Lakers nach Österreich zum Dornbirner EC. Den wenigen Zuschauern wurde ein attraktives Spiel gezeigt, welches erst im Penaltyschiessen zugunsten des Dornbirner EC entschieden wurde.



Moritz Zimmermann versucht mit einem Gewaltsschuss zur reüssieren. (Bilder: zvg) Janik Pöpl im Angriff.
Moritz Zimmermann versucht mit einem Gewaltsschuss zur reüssieren. (Bilder: zvg) Janik Pöpl im Angriff.

Der Gegner war dem Lakers-Team bestens bekannt, trafen sie doch im November bereits einmal aufeinander. Mit einer deutlichen Niederlage mussten aber die Lakers damals vom Eis. Wiedergutmachung war angesagt! Frisch und motiviert stiegen beide Mannschaften ins Spiel ein, wobei die Heimmannschaft bereits nach einer Minute mit einem Pfostenschuss aufhorchen liessen. Verstecken mussten sich die Lakers nicht, denn auch sie kamen in den ersten zwei Minuten bereits zu Torchancen. In der 4. Minute kam es noch besser. Moritz Zimmermann luchste dem gegnerischen Spieler vor der blauen Linie die Scheibe ab, lief in Richtung Tor, zog kurz auf und traf tief ins Tor zur 0:1-Führung. Die Lakers waren definitiv im Spiel angekommen. Nun herrschte ein regelrechter Kampf um jeden Puck. Beide Teams drückten aufs Tor – jedoch waren die Torhüter beider Teams unbezwingbar. In der 12. Minute wurde zum ersten Mal eine Strafe gegen die Lakers ausgesprochen, welche sie aber souverän und ohne jegliche Angriffe des Gegners überstanden. Kaum von der Strafbank weg, fehlte nur wenig und Moritz Zimmermann hätte das 0:2 geschossen. Statt ein weiteres Tor zu erzielen, musste er ein weiteres Mal auf der Strafbank Platz nehmen. Auch dieses Mal spielten die Lakers abgeklärt und liessen den Dornbirner EC kaum vors Tor kommen. Mit der knappen 0:1-Führung gings in die Drittelspause.

Kaum hatte das Mitteldrittel angefangen, mussten zwei Lakers-Spieler hintereinander die Strafbank drücken. Die Lakers verteidigten hervorragend und wehrten sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, um nicht den Ausgleichstreffer zu kassieren. Eine kurze Verschnaufpause gab es dann bald schon, denn auch beim Dornbirner EC wurde eine Strafe ausgesprochen. Nun gab es ein munteres Hin und Her bei den Strafen, wobei der Dornbirner EC immer stärker im Powerplay wurde. Das Kollektiv des Laker-Teams stimmte – der Torhüter parierte souverän alle Schüsse – so wurde der Gegner in Schach gehalten. Leider aber war es dann in der 34. Minute um die Führung der Lakers geschehen. Der ausgewechselte Lakers-Torhüter wehrte einen Schuss ab. Jedoch sprang die Scheibe über die Kelle des Torhüters unglücklich ins eigene Tor. Der 1:1-Ausgleich war geschafft. Nach dem Ausgleichstreffer wurde das Heimteam besser und aufsässiger.

Mit Beginn des Schlussdrittels konnten die Lakers mit einem Mann mehr auf dem Eis auflaufen, da gegen das Heimteam eine Strafe ausgesprochen wurde. Leider konnten die Lakers diese Ausgangslage nicht nutzen und verfehlten das Tor nur ganz knapp. Das Spiel fand nun mehrheitlich in der gegnerischen Zone statt. Die Lakers hatten den Gegner im Griff und kontrollierten das Spiel. Mehr als ein Dutzend mal schossen sie nun aufs Tor des Dornbirner EC. Der gegnerische Torhüter Felix Beck gab sich aber keine Blösse und hielt den Kasten rein. Er wehrte souverän alle Schüsse ab – auch passierten keine Abpraller, wovon die Lakers profitieren konnten. In der 54. Minute kam es zu einer riesigen Torchance der Lakers durch Janik Pöpl. Leider aber klebte das Pech am Puck, denn auch dieses Mal war der Torhüter unbezwingbar. Die Nerven lagen blank, das Spiel war spannend und jedes Tor konnte nun spielentscheidend sein. Ein Tor zugunsten der Lakers war überfällig, doch leider rann ihnen die Zeit davon. Nach der offiziellen Spielzeit von 60 Minuten stand es immer noch 1:1. Das Penaltyschiessen musste entscheiden. Dabei verfehlten die ersten Schüsse beider Teams das Tor. Der Dornbirner EC legte mit dem ersten Tor vor, die Lakers mit Moritz Zimmermann doppelten dank einem Trick des Schützen zum 1:1 nach. Die nächsten beiden Schüsse gingen daneben. Spannung pur im Stadion – die nächsten Schüsse waren matchentscheidend … Dabei ging der vierte Schuss der Lakers daneben und der Dornbirner Schütze konnte nun alles entscheiden. Das Tor fiel und der Dornbirner EC feierte einen 2:1-Sieg nach Penaltyschiessen gegen die Lakers.

Nun bleibt den Lakers zwei Wochen Zeit, um an ihrer Form zu schleifen und effizienter im Torerfolg zu werden. Dann wird ihnen zu Hause keine einfache Aufgabe gestellt. Zu Gast wird der aktuelle Leader der EHC Chur Capricorns sein.