Franz Landolt, Näfels, OK Präsident des Jubiläumslaufs, erhofft sich für die verschiedenen Kategorien unfallfreie Rennen, eine reibungslose Organisation und schönes Wetter. Das Jubiläum soll ein richtiger Event und zu einem persönlichen Erfolg für alle Beteiligten werden. Die Rahmenbedingungen dafür sind gegeben. Zielvorgabe sind 1'200 Startende, oder lieber noch etwas mehr.
Lieber mitmachen als zuschauen
Der Glarner Stadtlauf ist eine Breitensportveranstaltung, an der möglichst viele selber aktiv Sport treiben sollen und nicht nur einige Stars. Fast 700 Glarnerinnen und Glarner sind jetzt schon gemeldet, das ist hocherfreulich. Erfreulich ist auch, dass so viele Schüler mit ihren Lehrenden teilnehmen werden. Auch Vereine und Betriebe sind in erfreulich grosser Zahl mit dabei, einzig beim Nachwuchs „klemmen“ die Sportorganisationen etwas.
Freuen darf man sich wiederum auf die Kategorie Muki/Vaki, wo einige ganz Kleine mit ihren Begleitern gemeldet sind. Grund genug also, auch als Zuschauer nach Glarus zu kommen, zumal man das ja ohne weiteres auch mit einem Einkauf verbinden kann. Die verschiedenen befristeten Strassensperrungen während der Wettkämpfe sind gut signalisiert und lassen trotzdem die meisten Parkplätze offen.
Ohne Sponsoren geht gar nichts
Ein solcher Grossanlass kostet Geld, viel Geld. Allein die Zeitmessung und Auswertung durch die Firma Datasport kostet rund 11'000.- Franken, dazu kommt der Erinnerungspreis für alle, übrigens auch diesmal ein sehr attraktiver, die weiteren Preise und die gesamte Infrastruktur, die ebenfalls nicht gratis ist. Mit den massvollen Startgeldern allein wäre das alles nicht zu bezahlen. Die Glarner Kantonalbank und der „Fridolin“ sind die Hauptsponsoren und als Co-Sponsoren darf man die Firmen Service 7000, Elmer Citro, Die Post, Eternit, die Werkbetriebe Glarus, Axpo, Ochsner Sport und Visana nennen, wobei nicht nur Geld sondern auch Sachleistungen enthalten sind. Dazu kommen weitere Geldgeber. Besonders erwähnen darf man Rhyner Travel Glarus und Universal Reisen, welche die Preise für den Ballonwettbewerb, Start um 10.45 Uhr, und die Verlosung vor Ort sponsern. Dazu kommen weitere Firmen und Private, die den Grossanlass mit Geld unterstützen.
Keine Favoriten
Bis heute sind kaum Spitzenathletinnen und –athleten gemeldet. Die besten Glarnerinnen und Glarner sind am Start, Sabine Fischer aus Gesundheitsgründen leider ausgenommen. Man darf erwarten, dass einige der in der Schweiz wohnhaften Ostafrikaner an den Start gehen werden, auch wenn die Organisatoren sie nicht mit Startgagen zu „ködern“ versuchen.
Für Spannung ist gesorgt und ein Besuch, sei das nun aktiv auf der Strecke oder als Zuschauer am Streckenrand, sei jedermann empfohlen.
Kolumne: Zuversicht – trotz allem


