Steeplemeister Patrick Rohr überlegener Tagessieger am 35. Klöntalerseelauf

Erfreulich für die tüchtigen Organisatoren der Läufergruppe Glarus, dass der Klöntalerseelauf immer beliebter wird und zu einem echten Volkslauf mit Teilnehmern aller Altersgruppen geworden ist. Eine Rolle spielt sich auch die fantastische Kulisse des Klöntals.




Keiner so schnell wir Patrick Rohr

Bereits am Ende des Seedamms kurz nach dem Start war der Glarner Steeplemeister Patrick Rohr allen enteilt und nahm dem Zweiten und Dritten, Adrian Marti und Noor Mohammed Alizada vom Verein Treffpunkt schliesslich fast zwei Minuten und mehr ab. Seine Siegerzeit mit 43:25,2 Min. ist sehr gut, der Streckenrekord von Christian Krähenbühl aus dem Jahr 2015 von 40:33 Min. für die 12,7 km blieb jedoch unangetastet. Unter 50 Min. blieben acht Läufer, unter einer Stunde 54, 134 wurden klassiert.

Bei den Frauen war das Leistungsniveau nicht ganz so hoch wie im Vorjahr, immerhin elf von 43 liefen unter 70 Minuten ins Ziel. Erfreulich viele Glarnerinnen waren am Start.

Die Kurzstrecke ist beliebt

Die Kurzstrecke von 6,5 km vom Vorauen bis zum Güntlenau mit total 76 Teilnehmern, Frauen und Männer, ist vor allem bei Volksläufern beliebt. Marilena Kuster vom SC Diemberg gewann zum dritten Mal vor der 12-jährigen Neev Schlegel, die einzige, die mit der Siegerin einigermassen mithielt. Bei den Männern dominierten die beiden Schützlinge von Annna Luchsinger vom Verein Treffpunkt, Hassan Akabri und Issa Alizadi, dazwischen schob sich noch Tobias Luchsinger aus Schwanden.

Der Sie & Er-Wettkampf stand ganz im Zeichen der Einheimischen mit Flavia Streiff und Janis Gächter, Lisa Luchsinger und Fridolin Luchsinger Karin Hophan und Fridli Marti waren die Schnellsten.

Bei den Jugendlichen dominierten die Vertreter der Hurricanes und bei den Mädchen die des SRV linth und des LAV Glarus.

Lagerfeuer, Wurst und Brot und Getränke, der See, der für eine erwünschte Abkühlung sorgte und eine stimmungsvolle Preisverleihung schlossen den 35. Klöntallauf wie gewohnt ab.