Leserbrief: Stirb langsam Glarus …




Wann hört wohl diese unsägliche Verschandelung unseres schönen Ortsbildes von Glarus auf? Wir haben ein geschütztes Ortsbild! Nach dem Brand von Glarus hiess es, der gelungene Wiederaufbau sei «ein städtebauliches Ereignis in den Alpen». Davon ist je länger je weniger etwas zu sehen.

Was nützen Beteuerungen, was man nicht alles für das Gewerbe und den Erhalt von Ladengeschäften in Glarus unternehmen werde? Immer mehr Leute kaufen nur noch in Netstal und Näfels ein, weil die Parkplatz- und Bussenpolitik in Glarus ein beängstigendes Ausmass angenommen hat. An die Schneeräumung diesen Winter mag ich schon gar nicht denken.

Etwas mehr gesunder Menschenverstand, Bodenhaftigkeit und Zuhören, was die Bürgerinnen und Bürger wirklich wollen, wäre wünschenswert. – Von Wutbürgern hörte ich bisher vor allem aus Deutschland; heute ist Glarus voll davon.

Lieber Fritz Marti, man kann eine Stadt auch zu Tode beruhigen!

Andrea R. Trümpy
Gemeindepräsidentin a.D. und
langjährige Gewerbeverbandspräsidentin