Aladin, Poncho Joe, die Ritter und ein Piratenschatz im Klöntal.
Die Glarner Pfadi-Abteilungen verbrachten Pfingsten mit den unterschiedlichsten Mottos verteilt auf die Lager-Standorte Benken, Flums, Klöntal und auf Empächli bei Elm. Während die Niederurner (Windegg) in Benken dem Motto ‚Poncho Joe’ nachlebten, verbrachte die Glarner Mädchen-Pfadi (Glärnisch) die Pfingsttage in Flums mit dem Motto ‚Otto, Heinrich und die hochwohlgeborenen Ritter’. Die Pfadiabteilung Tödi (Glarus) und Rauti (Näfels) legten ihre Aktivitäten in Elm unter dem Motto ‚Aladin und die Wunderlampe’ zusammen. Und die Abteilung Kärpf (Schwanden) suchten und fanden im Klöntal einen Piratenschatz.
Was macht die Pfadi bis heute spannend?
Dass die Pfadi-Bewegung bis heute ein attraktiver Ort ist, an dem Kinder über lange Zeit gerne hingehen, hat damit zu tun, dass immer ein roter Faden durch die Aktivitäten führt und die Kinder mit tollen Geschichten zu Tätigkeiten motiviert werden, die sie sonst langweilig finden. Im vergangenen Pfi-La waren das Aktivitäten wie etwa Seilbrücken bauen, Bäche stauen, Schlammschlachten ausfechten oder gemeinsam einen ‚Berliner’ bauen (Blachen-Zelt).
Ohne Besteck am Lagerfeuer essen
Im Pfi-La können sich die Kinder für einmal ohne Eltern und Regeln des Alltags austoben. Da kommt es vor, dass alle mit den Fingern essen – und es trotzdem fein finden. Oder es wird auch einmal am Lagerfeuer viel später als sonst. Zu den prägenden Erlebnissen gehört die überraschende Pfader-Taufe – normalerweise mitten in der Nacht.
Das Handy wird daheim gelassen, dafür kommen die Jasskarten oder zahlreiche andere Gesellschafts-Spiele auf den Tisch. Normalerweise ist trotz dieser Freiheiten die Pfadi bestens organisiert. Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und das Einhalten gemeinsam festgelegter Regeln oder des Ämtliplanes sind wichtig.
Endlich ein Sackmesser für Kreiskommandant Rhyner



