Strom tanken in der lintharena

Am letzten Donnerstag wurde die erste «e-Move»-Ladestation für Elektrofahrzeuge in der lintharena Näfels in der gesamten Ostschweiz in Betrieb genommen. Die Initianten der Technischen Betriebe Glarus Nord können dafür garantieren, dass die Fahrzeuge zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie geladen werden.




«Elektrofahrzeuge haben eine grosse Zukunft und wir stehen am Anfang einer spannenden Entwicklung», war sich Franco Stocco, Leiter Handel der Technischen Betriebe Glarus Nord (TBGN), bei der Eröffnung der ersten«„e-Move»-Ladestation für Elektrofahrzeuge in der gesamten Ostschweiz in der lintharena Näfels, sicher. Für ihn sinnvoll seien diese Fahrzeuge aber vor allem, wenn sie mit sauberer und erneuerbarer Energie geladen werden. Durch das eigene Stromprodukt «1to1 energy easy nature» könne dies die TBGN den Kunden garantieren. «e-Move» bietet zusätzlich zum Aufladen zu Hause mehr Reichweite mit dem Elektromobil. Entwickelt wurde das System vom deutschen Energiekonzern RWE. Es ist europaweit bereits 2000-fach in Betrieb, in der Schweiz zum Beispiel bei der Freiburger Energieversorgerin Groupe E. Dank grösserer Leistung kann der Ladevorgang dazu deutlich schneller durchgeführt werden. «In zwei Stunden ist der Akku komplett geladen. Für die Wartezeit bietet die lintharena viele Möglichkeiten.»

Dafür, dass die Station in der lintharena platziert werden konnte, dankte anschliessend Tony Bürge, Geschäftsführer TBGN, dem Geschäftsleiter der lintharena Jakob Kamm von ganzem Herzen. Des Weiteren werde an der Rezeption eine eigene Karte zum Tanken deponiert. «Zu Beginn werden wohl die wenigsten Kunden über eine eigene «e-Move»-Karte verfügen. Mit der Karte der lintharena können sie für rund fünf Franken ihr Auto aufladen respektive mit Energie versorgenArtikel

Wie unkompliziert der Ladevorgang ist, zeigten die Vertreter der TBGN gleich mit ihrem eigenen Elektrofahrzeug, einem Mitsubishi Miev von der Garage Fridolin Altmann in Niederurnen. Für die TBGN ist die Förderung der Elektromobilität nicht einfach eine schöne Idee. «Wir verfolgen ganz klar kommerzielle Interessen», unterstreicht Geschäftsführer Tony Bürge. Das Netz soll später ausgebaut werden. Die Planung für weitere Ladestationen ist im Gang.