Strukturreform auch bei der kantonalen Pfadi

Zeitgleich mit der Beratung über die zukünftige Behördenorganisation von Glarus Mitte hat auch die Pfadi Glarus eine Umstrukturierung ihrer Gremien beschlossen. Neu wird der Kantonalverband nur noch von einem einzigen Organ geführt.



Auch die Pfadibewegung ist bestrebt
Auch die Pfadibewegung ist bestrebt

Auch die Pfadibewegung ist bestrebt, möglichst effizient und kundenorientiert zu arbeiten – in unserem Fall bedeutet dies, zwar optimale Rahmenbedingungen zu schaffen, jedoch Entscheidungswege zu verkürzen und sich ganz nach den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen zu richten.

Fusion von kantonaler Leitung und Vorstand


Schon länger wurde festgestellt, dass einige Strukturen aufgrund verschiedenster Entwicklungen überholt sind. Eine Arbeitsgruppe hat deshalb eine Statutenänderung vorbereitet, welche am vergangenen Freitag von der Delegiertenversammlung angenommen worden ist. Die Hauptänderung ist, dass die beiden Gremien Kantonale Leitung (Kantonalteam) und Kantonalvorstand zu einem einzigen Organ, der Kantonsleitung, zusammengeführt worden sind. Die operative und administrative Leitung sind somit nicht mehr getrennt und zudem personell schlanker. Um eine gewisse interne Kontrolle trotzdem zu gewährleisten, wurde daneben die Stelle der Ombudsperson geschaffen, welche auch beispielsweise bei Streitigkeiten vermitteln kann. Diese ganze Umstrukturierung wurde diskussionslos und einstimmig angenommen. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass diese doch grössere Veränderung genau durchdacht, gut vorbereitet und vor allem regelmässig kommuniziert worden war – an dieser Stelle ein grosses Lob der vorbereitenden Kommission.

Ehrungen für besondere Verdienste


Ebenfalls mit durchgehender Zustimmung wurden fünf langjährige Pfadis als Ehrenmitglieder aufgenommen – es sind dies Peter Kistler v/o Dingo, Felix Lehner v/o Fips, Roland Jud v/o Nüti, Maya Riegebauer v/o Balu und Urs Rüeger v/o Bayass. All diese Personen haben über viele Jahre die Pfadi Glarus durch ihr grosses Engagement unterstützt und weitergebracht; durch die Ernennung als Ehrenmitglied wird ihnen hierfür gedankt.