Stühle aus Glarus in Berlin

Formschön, zeitlos und stabil! So könnte man die Ansprachen anlässlich der Ausstellungseröffnung in Berlin-Charlottenburg kurz umschreiben: Sieben Stühle zeigt horgenglarus aus seiner Kollektion. Darunter auch der älteste – ein Werkdesign aus dem Jahre 1918, das sich aber bis heute sehr gut verkauft.



Auf Einladung des Werkbundes Berlin präsentiert horgenglarus seine Stühle. Der Werkbund Berlin ist eine Organisation, die sich seit seiner Gründung 1907 der Qualität verpflichtet. Der Werkbund will Bewusstsein für Qualität schaffen, Kriterien für Qualität vermitteln und die fachübergreifende Qualitätsdiskussion in der Gesellschaft fördern. In dieser Hinsicht ist es nicht verwunderlich, dass sich horgenglarus und der Werkbund Berlin gefunden haben.

Dies betonte auch Marco Wenger, Geschäftsführer von horgenglarus, in seiner Eröffnungsrede. Die Zusammenarbeit mit namhaften Architekten prägt die Erfolgsgeschichte des Glarner Unternehmens.

Qualität, einfaches Design und Funktionalität – und dies seit über hundert Jahren. Es gibt wohl kein Schweizer, der nicht schon einmal auf einem Stuhl von horgenglarus gesessen hat. Obwohl der Name horgenglarus der Schweizer Bevölkerung weniger ein Begriff ist, weiss die Fachwelt dieses Unternehmen sehr zu schätzen. So regiert der National- und Ständerat seit einiger Zeit auf Glarner Stühlen.

Design muss nicht immer Kunst sein. Oder anders gesagt: Kunst ist es, ein Produkt zu schaffen, das über Jahrzehnte Bestand hat. Und dies gelingt horgenglarus seit jeher.

Die Ausstellung zeigt nicht nur Stühle, sondern auch mit einigen Fotos den Herstellungsprozess. Vor allem, und dies betonte Marco Wenger, sei die Biegetechnik ein wesentlicher Bestandteil der Qualitätssicherung.

Noch bis zu 15. Oktober 2013 können Interessierte die Ausstellung in Berlin-Charlottenburg besuchen. Sollten Sie also zufällig in dieser Zeit in Berlin weilen, schauen Sie mal vorbei.

Werkbund Galerie
Goethestrasse 13
Berlin-Charlottenburg
Montag bis Freitag 15.00 bis 18.00 Uhr