Tag der offenen Tür

Für einmal war es die Spitex-Organisation, die ihre Türen öffnete, und nicht wie täglich die Klienten! So lud am Samstag, 9. Mai, im Rahmen des kantonalen Spitex-Tages die Spitex Gla-rus Nord die Bevölkerung zu einer Besichtigung der Büroräumlichkeiten im neuen Stützpunkt ein.



Nicht nur das Schnuppern, wie es im neuen Stützpunkt in Oberurnen eingerichtet ist, sollte im Vordergrund stehen. Das gegenseitige Kennenlernen war eines der Hauptanliegen der Verant-wortlichen. Eine erstaunlich gute Anzahl Besucher hatte der Einladung Folge geleistet, doch nur wenige liessen sich noch etwas Zeit zum Hinsetzen. Es könnte auch sein, dass die Möglichkeit des Blutdruck- oder Blutzuckermessens eine Art Lockmittel für den Besuch war, denn das wur-de rege genutzt.
Nebst dem Sortiment von Krankenutensilien, die bei dieser Gelegenheit gezeigt wurden, zeig-ten sie anhand von Beispielen auch, wie ein Tag bei der Spitex abläuft. Dabei konnte man er-kennen, welch vielseitige Aufgaben dabei zu erfüllen sind. So ist ab der Abklärung des Bedarfs oder Hilfeleistung eines neuen Klienten, bis zum Einsatz, ein sehr grosser, administrativer Auf-wand. Dies aufgrund der gesundheitspolitischen Auflagen.

Vermisst wurden bei diesem Anlass das Interesse von Behörden und der Ärzte.

Dass nichts an Namen von Klienten usw. an die Öffentlichkeit kam, dafür sorgten die Verant-wortlichen in der Vorbereitungsphase peinlich genau. Demgegenüber konnte an einer Tafel anhand von Fotos all die Mitarbeitenden „begutachtet“ werden. Es ist beeindruckend, dass ein derart grosses Team von 44 Mitarbeitenden, davon ein Mann im Mahlzeitendienst und zwei Schülerinnen in Ausbildung, so engagiert und motiviert zusammenarbeiten. Das muss an einer guten Führung liegen, was Verschiedene der hier Tätigen bestätigten.
Ich meine, der Tag der offenen Türe war ein guter Erfolg für die Spitex Glarus Nord.