«Teen Challenge Schweiz» klettert im Glarnerland

Dienstag, 15. Oktober 2019, Mettmenalp. Ab Bergstation startet das Abenteuer. Die Mitarbeitenden von «Teen Challenge Schweiz»(TC) in Glarus wandern zum Klettergarten Mettmen, um zu klettern.




Die bunte Schar steigt bergan zum Klettergarten. Bergführer Heiri Furter aus Schwanden instruiert fachkundig über die Wichtigkeit der sorgfältigen Vorbereitung, verteilt Gstältli, Karabiner und Steigschuhe. Seine ruhige vertrauenweckende Art kommt gut an, ermutigt, beruhigt. Es gibt Möglichkeiten für Anfänger, wie auch für Fortgeschrittene. Klingt gut! Der Kletterer sowie die sichernde Person befolgen Furters Anweisungen, werden gecheckt und dann kann losgestiegen werden. So einfach ist das! Oder doch nicht? Die Wand ist steil senkrecht und bietet nur gering Halt- und Stehflächen. Wer wagt es? Wer steigt? Wer sichert? Wem vertraue ich? Was, wenn ich mich blamiere? Skeptische Blicke. Unsicherheit! Nach längerem Zögern fassen auch Neulinge Mut und wagen es. Routiniertere nehmen sich Zeit, geben hilfreiche Tipps. Die Resultate zeigen Erfreuliches, Volltreffer an Volltreffer! Es wird gejauchzt, geklatscht, weil sie es geschafft hat bis zuoberst, weil er gewagt und gewonnen hat. Es wird miteinander geklettert, gelacht, gegessen, aufgetankt, gelernt. Gesamtleiter, Christian Härle äussert sich dankbar: «Ziel dieses Tages sollte sein: Teambildung, Vertrauen schaffen – fördern, Grenzen erkennen – bejahen, Gemeinschaft pflegen ausserhalb der Arbeit. Mir scheint, das ist in guter Weise eingetroffen.» Diverse Stimmen aus dem Team bestätigen dies: «Einfach toll, lässig; Teamwork cool; habe meine Höhenangst überwunden, bin mega stolz, glücklich; habe Fortschritte gemacht.» Starke Momente! Ein besonderer Dank geht dabei an Sandra Baschnagel, Sozialpädagogin bei TC, welche den Anlass bravourös organisiert hat.