Jung und Alt fanden sich im Jakobsblick in Niederurnen zusammen, um «uuszjassä», wer dieses Jahr den «Totz», den mächtigen und heissbegehrten Wanderpokal, in die Höhe stemmen durfte. In fünf Runden Schiebern wurde bis in die frühen Abendstunden fleissig «gstochä», «gwysä» und «gschobä». Zur Stärkung der Athletinnen und Athleten gab es zum «Znacht» einen kurzen Unterbruch durch den gemeinsamen Fondueplausch. Gewonnen wurde die diesjährige Ausgabe des Jassturniers vom Team «Duo Näseler» (Paul Meier und Fabienne Meier), welche sich in einem packenden Final gegen «GLassci SGandis» (Jacqueline Kubli und Nino Gabathuler), durchsetzen konnten.
Der Vereinsvorstand, zwar nicht erfreut über die eigenen, am Turnier erzielten Jass-Resultate, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Anlass. Das Turnier geht nicht nur als das Rekords-, sondern auch als Jubiläumsturnier in die Annalen des Vereins ein. Es fand dieses Jahr bereits zum 10. Mal statt. Die Teilnehmerzahlen zeigen, dass auch bei jüngeren Generationen ein reges, oftmals unterschätztes Interesse an geselligen Jassturnieren besteht. Der nächste von «Linth Undäfuä» organisierte Anlass findet im frühen Herbst statt. Der Vorstand hofft, dass auch dann wieder zahlreiche Jassbegeisterte begrüsst werden können.







