Theres Dätwyler 30 Jahre erfolgreich als Unternehmerin und 40 Jahre glücklich im Beruf

«Dass ich in meinem Traumberuf so viel erreichen konnte, ist der Lohn für konsequentes Arbeiten, immer wieder aus der Komfortzone herauszutreten und ständig offen sein für Neues. Dafür bin ich glücklich und dankbar!»



Es begann für Theres Dätwyler-Gnos vor 30 Jahren mit einem kleinen Coiffeur-Salon in Ennenda. Heute sind es drei Geschäfte mit rund 33 Mitarbeitern. Zur Feier bereitete ihr das ganze Team eine riesige Überraschung. «Ich dachte es sei ein gewöhnlicher Sonntagsausflug», erinnert sich Theres Dätwyler-Gnos an diesen besonderen Augusttag in Amden. Die Mitarbeiterinnen überraschten sie mit einer besonderen Jubiläumsfeier. «Dass sie das alles, ohne dass ich nur im Ansatz etwas davon geahnt habe, organisieren konnten, ist einfach genial. Die mehr als 130 Glückwunsch- und Dankeskarten von langjährigen Kunden haben mich berührt und ausserordentlich gefreut.»

Grund der Feier war das 30-Jahr-Jubiläum der Selbstständigkeit von Theres Dätwyler, aber auch ihre 40-jährige Tätigkeit als Berufsfrau. Man schrieb das Jahr 1979 als sie ihre Lehre im Coiffeur-Gewerbe begann. Dass sie diesen Weg einschlagen werde, war ihr aber bereits als kleines Mädchen klar. «Ich habe an den Fräuleins hinaufgeschaut und gewusst, das will ich auch.» Im Jahr 1989 wagte sie mit dem eigenen Salon «Coiffure Theres» den Schritt in die Selbstständigkeit. 1992 wechselte sie den Standort nach Mitlödi und vergrösserte das Angebot. 2008 übernahm sie einen bestehenden Salon in Horgen und 2012 kam das dritte Geschäft in Glarus dazu. «Diese Entwicklung haben wir nicht aktiv gesucht, die Schritte kamen immer zur richtigen Zeit», ergänzte dazu Ehemann und Geschäftspartner Kurt Dätwyler.

Neben der beruflichen Herausforderung war für Dätwylers auch das Zwischenmenschliche stets ein wichtiger Eckpfeiler, auf der einen Seite beim Umgang mit den Kunden, auf der anderen Seite mit den Mitarbeitenden. Dass dieses Element wichtig ist und Früchte trägt, zeigt sich im Besonderen darin, dass von den aktuell 18 Stylistinnen bis auf wenige Ausnahmen, alle bereits die Lehre in den eigenen Betrieben absolviert haben. «Wir wollten immer die besten Talente an uns binden, und ihnen aber auch die Chance geben, sich bestmöglicht entwickeln zu können, sei es in fachlicher oder in persönlicher Hinsicht.» Die zwei neuen Geschäfte in Horgen und Glarus boten uns dafür beste Voraussetzungen. Dass bei rund 50 Lehrlingen in gut 30 Jahren natürlich nicht alle gehalten werden konnten, versteht sich von selbst. «Es ist für uns aber schön zu sehen, dass viele Ausgeschiedene heute in anderen Betrieben leitende Funktionen einnehmen oder sich selber erfolgreich selbstständig gemacht haben.»

«Fordern und fördern war für meine Frau stets oberste Devise», weiss Kurt Dätwyler zu berichten. Neben der Förderung des Coiffeur-Nachwuchses legte Theres Dätwyler aber auch immer Wert darauf, die jungen Frauen menschlich weiterzubringen, soziale Kompetenzen zu vermitteln und ihr gesamtes Potenzial auszuschöpfen. Theres Dätwyler ging mit erfolgreichen Teilnahmen an nationalen und internationalen Wettbewerben mit gutem Beispiel voran (Sieger Color Trophy, Hairdresser of the year 2010 usw.) und motivierte ihre Mitarbeiterinnen, sich ebenfalls dem Wettbewerb zu stellen. Daraus resultierten mit Andrea Bärtsch-Hauser (2008) und Victoria Diener (2018) gleich zwei Weltmeisterinnen als Spitze von zahlreichen Auszeichnungen und Titeln.

«Victoria Diener hat soeben an den OMC Hairworld-Weltmeisterschaften in Paris mit dem Team Gold geholt und in der Sparte Progressive Haircut die Silbermedaille gewonnen. Wir freuen uns immer riesig über alle Erfolge, die unsere Stylistinnen oder auch Lehrlinge erzielen.»

Das Team von Intercoiffure Dätwyler mit Theres und Kurt Dätwyler sowie Claudia Canepa an der Spitze, ist für die nächsten Jahre bereit.