Die Schweiz ist zum insgesamt11. Mal Schauplatz der A-WM der Männer. Der Weg zu den diesjährigen Titelkämpfen war aber ein steiniger. Denn noch nie musste sich ein Veranstalter so lange auf eine Eishockey-WM gedulden. 17 Jahre ist es her, dass die Weltelite letztmals in der Schweiz ihre Aufwartung machte (Bern und Kloten). Die Schweiz enttäuschte damals und verpasste die Viertelfinals. Weltmeister wurde einmal mehr Russland mit einem 4:2 im Final gegen Kanada.
Künstler mit Eishockey-Wurzeln
Früher war Bastien Kaltenbacher noch Eishockeyspieler. Heute ist er unter dem Namen Bastian Baker als Schweizer Sänger bekannt. Beim Eröffnungsspiel in Zürich vor 10 000 Zuschauern spielte der 34-Jährige das Lied «Time To Shine» – den offiziellen Song für die Eishockey-Weltmeisterschaft in der Schweiz. Der Song, geschrieben, komponiert und interpretiert durch den Westschweizer, besticht durch mitreissende Melodien und eine ansteckende Energie, die sofort Lust macht, den Moment zu geniessen, loszulassen und sich vom Flow tragen zu lassen – egal ob als Hockeyfan, Spieler oder Zuschauer.
Ob er der Schweizer Nationalmannschaft die «Zeit zum Glänzen» gibt, wird sich weisen. Immerhin ist der Auftakt mit den Siegen gegen Titelverteidiger USA, Lettland und Deutschland optimal geglückt.
Riesiges Angebot rund um die Spiele
Brot und Spiele war bereits im Römischen Reich gang und gäbe. Bei den 34 (von insgesamt 64 Spielen), welche am Hauptaustragungsort Zürich stattfinden, ist das nicht anders. Denn was für Fans wie ein spontanes Stadionerlebnis wirkt, ist minutiös geplant. Insgesamt werden rund 400 '000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Die Spiele werden in über 100 Ländern übertragen, begleitet von rund 850 Medienschaffenden, davon etwa 130 aus der Schweiz.
Rund und in der Swiss Life Arena geht die Post ab! DJ sorgen zusammen mit Maskottchen Cooly für Stimmung bei Toren, Powerbreak oder sonstigen Spielunterbrüchen. In den zwei offiziellen, jeweils sehr gut besuchten Fanzonen mit dem Public-Viewing stehen z.B. zwei Synthetic Ice Rink zum «chneblä» oder verschiedene Eishockey-Mini-Golf-Anlagen. Die Hauptsponsoren locken mit Wettbewerben und Sofortgewinnen und das Bier fliesst in Strömen. Die tieferen Preise als in ihren Heimatländern kommen vorab den Nordländer entgegen! Der Weg zur Fanzone – The Walk of Legends – ist mit Bildern von Koryphäen des Welteishockeys gesäumt, der Besucher wird in eine nostalgische Reise mitgenommen.
Friedliches Publikum
Die Sicherheitsvorschriften zum Einlass sind ziemlich rigoros. Scannen der Eintrittskarten, Körperscanner und je nach dem, was mitgeführt wird, Metalldedektor. Aber das Publikum, darunter auch etliche Glarner, nehmen das mit Humor und guter Laune.





















