Didier Cuche gewann in Veysonnaz souverän mit einer halben Sekunde Vorsprung den Super-G-Titel, seinen dritten in dieser Disziplin und den sechsten insgesamt. Silber und Bronze gingen an Tobias Grünenfelder und Ambrosi Hoffmann. Leider gelang es Grünenfelder nicht, seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich zu verteidigen.
Er war nach dem Rennen ziemlich enttäuscht, weil der Abstand mit 0,53 beträchtlich war. "Ich hätte lieber heute als gestern in der Abfahrt gewonnen", meinte der entthronte Super-G-Meister Grünenfelder. "Dieses Resultat nützt mir gar nichts". Da er nicht mehr unter den ersten 30 der Weltrangliste ist, muss er künftig im Weltcup aufgrund der FIS-Punkte starten -- und diesbezüglich war die SM trotz des zweiten Platzes ein Fiasko.
Super-G Männer: 1. Didier Cuche (Les Bugnenets) 1:21,18. 2. Tobias Grünenfelder (Elm) 0,53 zurück. 3. Ambrosi Hoffmann (Davos) 0,84. 4. Carlo Janka (Obersaxen) und Vitus Lüönd (Sattel) je 1,36. 6. Didier Défago (Morgins) 1,45. 7. Beat Feuz (Schangnau) 1,74. 8. Michael Bonetti (Andermatt) 1,75. 9. Cornel Züger (Altendorf) 1,79. 10. Jan Urfer (Belp) 1,89.
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