Schon zu Beginn des Spiels zeigten die Glarner, dass sie hellwach waren und zum Meisterschafts-abschluss mit einem Sieg heimfahren wollten. Die Glarner übernahmen sofort das Zepter auf dem Eis und bereits in der 2. Minute konnten die Glarner gleich zwei Treffer hintereinander verbuchen. Zuerst war es Nic Luchsinger (Zuspiel: Andrin Hagmann), welcher herrlich den Puck im Tor unterbringen konnte und danach auch noch Nino Müller (Zuspiel: Tim Büttiker). Die Rapperswiler Spieler konnten sich kaum aus der eigenen Zone lösen, denn bereits zwei Minuten später stand es dank dem Tor von Cyrill Patt (Zuspiel: Andrin Hagmann) bereits 0:3 für das Glarner Team. Abermals schossen die Glarner aufs gegnerische Tor, doch meistens nur sehr knapp verfehlte der Puck das Ziel. Doch in der 12. Spielminute gelang es Nic Luchsinger erneut, den Torhüter zu erwischen und die Führung auf 0:4 auszubauen. Die Lakers kamen im ersten Drittel kaum über die Mittellinie und wenn, dann wurden sie von der Glarner Defensive ausgebremst. Dem GEC-Torhüter wurde es regelrecht langweilig. Kurz vor Ende des ersten Drittels kam kurz Hektik auf, denn plötzlich sassen zwei Glarner gemeinsam auf der Strafbank. Doch die Glarner lösten das Problem bravourös – sie kamen sogar zu Torchancen.
Genau gleich draufgängerisch kamen die Glarner aus der Drittelspause. Doch auch der Gegner zeigte sich von seiner stärksten Seite. Die Lakers erspielten sich ebenfalls die eine oder andere Chance. In der 24. Spielminute entwischte den Glarnern ein Gegenspieler, welcher eine Unachtsamkeit des Glarner Torhüters und seiner Hintermänner ausnützte und zum 1:4 verkürzte. Dieses Tor hätte verhindert werden können. Doch das irritierte die Glarner keinesfalls. Wunderschönes Eishockey wurde gezeigt – mit tollem Zusammenspiel des ganzen Glarner Teams. Innert sieben Minuten erzielten die GEC-Moskitos gleich vier sehenswerte Tore (1:5 Cyrill Patt, 1:6 Nic Luchsinger auf Zuspiel von Nino Müller; 1:7 Cyrill Patt; 1:8 Nic Luchsinger). Sogar in Unterzahl waren die Glarner kaltblütig, nervenstark und torgefährlich. In den letzten drei Spielminuten des Mitteldrittels erhöhten sie die Führung mit zwei weiteren Toren auf 1:10 (1:9 Cyrill Patt; 1:10 Nino Müller auf Zuspiel von Sasha Wirth). Mit hängenden Köpfen verliessen die Lakers-Spieler das Eis für eine fünfminütige Pause.
Im Schlussdrittel nahmen die Glarner den Schwung vom Mitteldrittel gleich mit und erzielten nach nur 16 Sekunden Spielzeit bereits ein weiteres Tor (Cyrill Patt auf Zuspiel von Luca Ragnolini und Andrin Hagmann) zur 1:11-Führung. Die GEC-Moskitos spielten nun Katz und Maus mit dem Gegner. Dieser konnte einem fast ein wenig Leid tun, denn bei dieser Mannschaft klappte kaum etwas. Die Lakers waren nur noch mit Abwehrarbeit beschäftig. Einzelne Spieler kamen ab und zu über die Mittellinie, jedoch wurden diese durch die gute Abwehr ausgebremst. Der Spassfaktor beim Glarner Team kam nicht zu kurz. Die Mannschaft wurde durch den Trainer Orlando Ragnolini total umgestellt. So spielten die Stürmer in der Verteidigung und umgekehrt. Ab der 47. Spielminute wurde bei den Glarnern der Torreigen eröffnet. Innert vier Minuten bauten sie ihre Führung um weitere vier Tore aus (1:12 Luca Ragnolini; 1:13 Jan Luchsinger; 1:14 Sasha Wirth; 1:15 Nic Luchsinger). So einfach Tore zu schiessen, machte unheimlich Spass. Zumal dies in den vergangenen Spielen nicht immer so einfach war. Ziel war es, dass nun jeder Spieler ein Tor schiessen konnte. Alles fiel den Glarnern ziemlich leicht. Nun kam es für den Gegner aber noch faustdick: In den sechs Schlussminuten prallte ein richtiges Torfeuerwerk auf den Lakers-Torhüter. Den Glarnern gelang alles und sie erzielten noch fünf weitere Tore (1:16 Fadri Gabriel; 1:17 Maurin Isler; 1:18 Tim Büttiker; 1:19 Cyrill Patt; 1:20 Tim Büttiker). Nach der Schlusssirene war der Jubel der GEC-Moskitos grenzenlos – die Hockeyhandschuhe flogen in den Rapperswiler Himmel! Verdient holten sich die GEC-Moskitos diesen 1:20-Sieg, denn sie haben das ganze Spiel dominiert! Vom Gegner kam kaum Gegenwehr. Alle waren mächtig stolz über das Vollbrachte und es war wunderschön, in so strahlende Kinderaugen zu sehen.
Die Saison der GEC-Moskitos ist aber noch nicht zu Ende. Am kommenden Sonntag nimmt die Mannschaft in Basel an einem Moskito-Turnier teil. Nun ist zu hoffen, dass sie den Schwung aus diesem Spiel mitnehmen können und weitere Siegesjubel zu hören sind.



