Total dureknallt

Ein Stück mit überraschenden Wendungen, irren Situationen, voller Pointen und Gags. Wenn Lachen wirklich gesund ist, dann ist diese Komödie die beste Medizin! Lesen Sie die Programmbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!



Jörg Schneider besucht mit seinem Ensemble im nächsten Jahr Glarus. (Bild: zvg)
Jörg Schneider besucht mit seinem Ensemble im nächsten Jahr Glarus. (Bild: zvg)

Der mässig erfolgreiche Schriftsteller Johannes J. Bachmann, gänzlich ohne neuen Ideen für seine historischen Fortsetzungsromane und bar aller finanziellen Mitteln, verlassen von Gattin und Freunden, beschliesst, seinem traurigen Daseins ein Ende zu setzen. Seine aufdringliche Putzfrau, Frau Hauser, eine treue Leserin seiner Kitschgeschichten, nervt ihn zusätzlich mit hundert Vorschlägen, wie er seine Geschichten weiterführen könnte. Wie nun Bachmann seinen Entschluss in die Tat umsetzen will, taucht sein Neffe Leo auf. Auch dieser finanziell und moralisch am Ende: Geschäfte im Eimer, totale Ehekrise, keinen Bock auf nichts mehr. So finden die beiden Herren, es wäre das Beste, in Frieden und Freundschaft gemeinsam abzutreten.

Natürlich kommt es nicht so weit. Denn gleich gegenüber findet ein Raubüberfall statt und ein sehr kurioses Gaunertrio versteckt sich ausgerechnet in Hausers Wohnung. Die Bande nimmt Onkel und Neffe als Geiseln und will mit ihnen flüchten. Die Tatsache aber, dass die beiden keinerlei Furcht zeigen und sich überhaupt nicht so benehmen, wie man es von Geiseln erwartet, bringt die Räuber völlig aus der Fassung. Und bald weiss keiner mehr, wer da vor wem eigentlich Angst hat.
Die Situation wir immer chaotischer, die Verbrecher immer verwirrter, und die angeblichen Geiseln gewinnen bald einmal die Oberhand. Dass Frau Hauser des Öfteren auftaucht, für Ordnung sorgen, Hilfe holen und Rat geben will, macht die verzwickte Lage noch komplizierter. Der unerwartete, spannende Schluss sei jedoch nicht verraten …
Es spielen beliebte Darsteller wie Angelika Binz, Lukas Fehr, Irène Fritschi, Beat Gärtner, Andy Nzewku und Jörg Schneider. Regie führte René Scheibli. Das Bühnenbild wurde von Martina Kamal gestaltet.