Tourismus-Studenten erarbeiten CoLiving-Konzept für den Linthpark Glarus Süd

Die Entwicklung im Linthpark Glarus Süd geht einen Schritt weiter. Letzte Woche erarbeiten Studenten der Höheren Fachschule für Tourismus ein Konzept für CoWorking und CoLiving in der ehemaligen Spinnerei.




Der Linthpark Glarus Süd hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten einige Veränderungen erlebt. Und weitere Entwicklungen sind in Planung. Neben dem Mehr-Generations-Wohnprojekt kommt nun mit CoLiving/CoWorking ein neuer Aspekt dazu. Die neuen digitalen Mittel ergeben neue Möglichkeiten der Arbeit. Mit einer schnellen Internetverbindung ist man nicht mehr an einen Arbeitsplatz gebunden, nein man muss nicht mal mehr im gleichen Land arbeiten wie das Unternehmen. «Digitale Nomaden» ist hier der Begriff dafür. Und wäre es nicht optimal, seinen kurzfristigen Arbeitsplatz im Panorama der Glarner Berge einzunehmen? Diese Idee soll in den nächsten Jahren im Linthpark Glarus Süd verwirklicht werden. Wie das ganze genauer aussehen kann, damit hat sich letzte Woche eine Klasse mit 10 Studentinnen und Studenten der Höheren Fachschule für Tourismus Zürich auseinandergesetzt. Neben den Nomaden haben sie dabei noch zwei weitere Zielgruppen herausgearbeitet. Auf der einen Seite KMU’s, welche spezielle Projekte ausserhalb der Firmenmauern verwirklichen können. Während hier ebenfalls das Glasfasernetz und damit die schnellste Internetverbindung eine Rolle spielen kann, fällt diese bei der dritten Zielgruppe komplett weg. Mit «Power off» bezeichneten die Studenten Einzelpersonen oder Gruppen, die sich für eine kurze Zeit komplett von der modernen Technik verabschieden und dazu die Natur in Glarus Süd geniessen wollen. Zudem erarbeiten sie viele Ideen für die Gestaltung der rund 30 Einzelzimmer sowie den weiteren Räumlichkeiten. Mit viel Herzblut und Leidenschaft hätten sich die Studentinnen und Studentin der sehr komplexen Aufgabe gewidmet und es erfülle sie mit viel Stolz, eine solch gute Arbeit dem Auftraggeber Linthpark Glarus Süd übergeben zu können, meinte abschliessend Direktorin Hanna E. Rychener Kistler. «Man hat gespürt, dass das Projekt realisiert werden soll.» Sie würde sich da natürlich freuen, wenn ihre Studentinnen und Studenten weiterhelfen können.  

 

*Jürg Huber ist Pressebeauftragter der Glarner Handelskammer.