«Touristische Kerninfrastrukturen»



Stellungnahme des Verwaltungsrates der Alp Bischof Tourismus AG zur Landsgemeindevorlage «Touristische Kerninfrastrukturen»

Dem Verwaltungsrat der Alp Bischof Tourismus AG ist es ein grosses Anliegen, den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern klar mitzuteilen, dass die lnitianten und heute wirtschaftlich Verantwortlichen der Alp Bischof Tourismus AG voll und ganz hinter der geplanten Mitfinanzierung von touristischen Kerninfrastrukturen stehen.

Dem Verwaltungsrat ist bewusst, dass durch die dannzumalige jahrelange rechtliche Auseinandersetzung um unser Vorhaben, auf der Bischofalp ein Berghotel zu erstellen, das Bild einer zerstrittenen Situation in Elm zementiert wurde. Der Verwaltungsrat versichert, dass das häufig auch jetzt noch gezeichnete Bild von Zwietracht unter den Touristikern in Elm falsch ist. Die Alp Bischof Tourismus AG hat schon lange kundgetan, dass sie bereit ist, die leidige Geschichte ein für alle Mal zu beerdigen und wie von Anfang an konstruktiv im Elmer und Glarner Tourismussystem mitzuarbeiten. Die Zusammenarbeit mit den operativ Tätigen der Sportbahnen Elm und der Bischofalp funktionierte schon immer einwandfrei und darf auch heute als sehr gut bezeichnet werden.

lm Tourismus ist nur ein Miteinander zielführend. Kein Leistungsträger ist genug stark, um alleine zu überleben, alle sind auf eine konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten entlang der touristischen Wertschöpfungskette angewiesen, vom – hoffentlich bald kantonal institutionalisierten – Marketing, der Gästebetreuung vor Ort, der Beförderung und der Beherbergung bis zur Organisation von Veranstaltungen.

Elm und insbesondere die Sportbahnen sind dringend auf warme Betten angewiesen. Mit unserem Angebot an 24 neuen Gästebetten tragen wir gerne dazu bei, diesem Erfordernis im lnteresse der restlichen touristischen Leistungsträger gerecht zu werden.

Genauso sind die Beherbergungsbetriebe auf eine starke Bergbahn angewiesen. Dass Braunwald und Elm ihre nötigen Ersatzinvestitionen wie der Grossteil der Schweizer Bergbahnunternehmen nicht aus eigener Kraft finanzieren können, ist leider ein Fakt. Es braucht die Hilfe des Staates, um die Bergbahnen als Schlüsselinfrastrukturen der Tourismuswirtschaft erhalten zu können. Der Verwaltungsrat der Alp Bischof Tourismus AG steht voll und ganz hinter der von Regierungsrat und Landrat ausgearbeiteten Vorlage und empfiehlt allen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, dieser zuzustimmen.

«Alp Bischof Tourismus AG, der Verwaltungsrat»