Trotz viel Regen tolle Lagerstimmung

Bei viel Regen und kalten Temperaturen erlebten gut 40 Kinder und Jugendliche der Pfadi Regulastein eine spannende Lagerwoche im Berner Haslital.

 



Am Sonntag nach dem Besuchstag hiess es für die Wölflistufe bereits wieder Abschied vom Lagerleben nehmen.
Am Sonntag nach dem Besuchstag hiess es für die Wölflistufe bereits wieder Abschied vom Lagerleben nehmen.

Einen Tag vor dem Lagerstart reisten die Pioniers, die Gruppe der ältesten Pfadis nach Innertkirchen im Berner Haslital um mit dem Lageraubau zu beginnen. Einen Tag später, warteten gut 40 Kinder und Jugendliche am Bahnhof Uznach darauf, dass das diesjährige Sommerlager beginnen möge. Die Pfadistufe begann ihr Lager traditionell mit einer zweitägigen Wanderung die sie von der Brünig Passhöhe auf den Lagerplatz führte. Die Wölflistufe reiste direkt nach Innertkirchen und musste bloss noch das letzte Stück zu Fuss zurücklegen.

Früh am nächsten Morgen erreichte auch die Pfadistufe völlig durchnässt den Lagerplatz, um dann gleich mit dem Aufbau des Lagers weiterzumachen. Bereits vor dem Nachtessen waren die allermeisten Bauten in der Pfadi City errichtet. Nach dem Lagerpakt, dem gemeinsamen Aufstellen der Lagerregeln, ging es nach einem feinen Nachtessen dann bereits in die Schlafsäcke.

Für die Pfadistufe ging es auch noch den ganzen Dienstag mit dem Lageraufbau weiter, wenn auch einiges langsamer als geplant, regnete es doch fast den ganzen Tag ununterbrochen. Die Wölflistufe vergnügte sich währenddessen beim Bau eigener Minigolfbahnen. Der Mittwochmorgen stand ganz im Zeichen der Kreativität, denn es standen Ateliers auf dem Programm. Alle konnten sich an verschiedenen Posten einen Westerngurt, einen Schmuck für den Cowboyhut oder einen Sheriffstern basteln. Am Nachmittag wurde aus jeder Lagerfamilie in einem kurzweiligen Spiel ein Kandidat für das Bürgermeisteramt der jungen Stadt Pfadi City erkoren und tüchtig Wahlwerbung betrieben.

Am Donnerstag stand die Tageswanderung auf dem Programm. Bei ziemlich schönem Wetter fuhr die ganze Abteilung erst nach Handeck und wanderte dann den steilen Weg hoch zum Gelmersee. Einige wenige Mutige wagten sich sogar in das glasklare, aber eiskalte Wasser. Hinunter ins Tal ging es dann mit der Gelmerbahn, der steilsten Standseilbahn, die man schon eher als Achterbahn bezeichnen kann. Während die Pfadi- und Piostufe am Freitag einen ganzen Tag Frondienst für den Landbesitzer leistete, vergnügte sich die Wölflistufe bei verschiedensten Spielen rund um den Bach beim Lagerplatz. Am Samstag stand schliesslich der lang ersehnte Ausflug in die Badi statt und am Abend wurde nach einem feierlichen Schlussessen für die Wölflistufe der Bürgermeister von Pfadi City gewählt.