Über das Glarnerland zum Grossen Preis von Frankreich

Red Bull Schweiz schickt im Rahmen des Events Red Bull Formula Unas zehn Schweizerinnen an den Grossen Preis von Frankreich in Magny-Cours. Die Endausscheidung fand am letzten Samstag im Glarnerland statt.



Sport allgemein und der Motorsport im speziellen gilt vornähmlich als eine Männer-Domäne. Dabei verzeichnet auch die Königsklasse – die Formel 1 – einen immer grösser werdenden Anteil an weiblichen Fans; und dies auf der ganzen Welt. Um Schweizer Frauen die Faszination der Formel 1 näher und sogar live zu bringen, startete Red Bull Schweiz die Aktion Formula Unas. Die Marke mit dem roten Stier greift selbst mit zwei Rennteams aktiv in den Rennzirkus ein.

Hautnah dabei

Red Bull offeriert zehn Schweizerinnen ein exklusives Wochenende beim Grossen Preis von Frankreich. Dabei übernimmt Red Bull nicht nur alle Kosten, sondern bringt die Frauen mitten in das Spektakel und sie haben praktisch überall Zugang. Ausserdem müssen die Gewinnerinnen keine Werbeaufträge übernehmen, sondern können sich voll und ganz auf das Ereignis konzentrieren.

Es wurden also nicht hübsche Werbeplattformen sondern richtige Motorsportfans gesucht. Aus diesem Grund wurden aus den hunderten Bewerberinnen die idealsten ausgesucht. Die Anzahl der Bewerberinnen wurden durch Interviews und Fragen bis auf 20 Kandidatinnen reduziert, bevor am letzten Samstag die endgültige Entscheidung im Glarnerland fiel.

Red Bull auch im Glarnerland präsent

Obwohl Red Bull ein milliardenschwerer Konzern ist, welcher weltweit operiert, gibt es auch Verbindungen ins Glarnerland. So wird der jährlich stattfindende Fallschirmevent „Mountain Gravity“ vom roten Stier tatkräftig unterstützt. Ausserdem stammt ein Pokal und der „heisse Stuhl“ für ein Bike-Rennen aus dem Glarnerland. Da die Ausscheidung sowohl aus einem Frage- als auch einem Aktionsteil bestand, war Glarus ein idealer Standort.

Köpfchen und Mut

Im ersten Teil mussten die Kandidatinnen Fragen einer Jury beantworten. Neben Fragen über ihren Charakter und ihre Persönlichkeit mussten die jungen Frauen auch erklären, ob sie von der Formel 1 überhaupt eine Ahnung haben und wie sie sich in der Boxengasse benehmen würden. In der Jury sass auch die ehemalige Miss Schweiz Mahara McKay und zwei Mitarbeiter vom Red Bull Formel 1 Team. Die wartenden Kandidatinnen beschäftigten sich im Atelier „Arte Matta“ von Greth Zweifel mit Malen von Fantasiebildern und führten dabei angeregte Diskussionen. Obwohl die Frauen im direkten Konkurrenzkampf lagen, war die Stimmung stets lustig und kollegial.

Am Nachmittag mussten die Kandidatinnen beweisen, dass in Ihren Adern tatsächlich Benzin floss. Neben dem Flugplatz Mollis war von den Organisatoren eine kleine Motocross-Piste hergerichtet, auf welcher einige Runden zu absolvieren waren. Zuvor mussten sie jedoch noch die passende Schutzkleidung montieren und sich an die 125er-Bikes gewöhnen. Obwohl keine über grosse Erfahrungen mit Motorrädern verfügte, stürzten sie sich entschlossen auf die Räder. Mit einer gesunden Portion Vorsicht und Respekt tasteten sie sich immer mehr an die Geschwindigkeit und das Terrain heran. In einem abschliessenden kleinen Rennen zeigten einige, dass sie auch das Zeug für eine Rennfahrerin besitzen. Noch mehr Mut brauchte es dann für die letzte Aufgabe, denn vor den Kandidatinnen stand ein Tandem-Sprung aus einigen Tausend Metern Höhe.

Red Bull zeigte an diesem Tag, dass für die Teilnahme an diesen speziellen Wochenende im Magny-Cours wirklich Frauen mit Benzin im Blut gesucht wurden.