Übers Festzelt zur neuen Garage

Die Freihof Garage in Näfels wird bis in gut einem halben Jahr grosszügig komplettsaniert. In der Zwischenzeit werden die Reparaturen in einem Festzelt durchgeführt.




«Wir gewöhnen uns so langsam ein», verrät Edy Koller, Geschäftsführer der Freihof Garage AG in Näfels Anfang Mai. Während der ehrwürdige Ausstellungsraum und die Garage abgebrochen werden, leben sich die Mitarbeiter im Provisorium ein. Die Büros sind für ein halbes Jahr in Container untergebracht; Reparaturen werden in einem Festzelt durchgeführt. «Auch in der Übergangszeit, können wir unseren Kunden den genau gleichen Service bieten», ist sich Koller sicher. Daneben entsteht in gut einem halben Jahr ein neues doppelstöckiges Gebäude mit grosszügigem Ausstellungsraum und Garage. «Das alte Gebäude stiess an vielen Orten an seine Grenzen und war nicht immer ganz zeitgemäss.» So werden im Ausstellungsraum nun die drei Marken Renault, Dacia und Mazda im passenden Rahmen präsentiert und auf die Kunden gibt es neu eine gemütliche Lounge, in der man auf das reparierte Fahrzeug warten kann. Für die Kleinen hat es sogar eine Spielecke. «Durch eine Panoramascheibe kann man dabei den Mitarbeitern zusehen.» Aber nicht nur die Kunden erwartet einiges Neues, auch die Mitarbeiter selber profitieren vom Neubau. «Büros und Aufenthaltsräume entsprechen den neusten Ansprüchen.» Mit der erweiterten Garage können zukünftig auch Nutzfahrzeuge repariert und überarbeitet werden. Insgesamt wird die Nutzfläche beinahe verdoppelt, sodass die Freihof Garage in Näfels bestens für die Mobile-Zukunft gerüstet ist. Was schon rasch Realität sein wird, hat eine lange Geschichte hinter sich. «Den ersten Plan zeichnete noch mein Vater vor gut fünf Jahren», erzählt Koller. Dieser werde dementsprechend im neuen Gebäude einen speziellen Platz erhalten. Nun gehe es aber vor allem daran, sich an die vorübergehenden Räumlichkeiten anzupassen und gegebenenfalls Abläufe zu optimieren. «Dies vor allem, dass die Kunden aber auch die Mitarbeiter von der speziellen Situation so wenig wie möglich tangiert werden.»