Umgebaute Skihütte Obererbs ist ein Bijou

Weihnachten und Ostern zugleich feierte der Skiklub Elm über das Wochenende. Gemeinsam mit Vereinsmitgliedern, Sponsoren und Gönnern, Baufachleuten und Handwerkern sowie Behörde-Vertretern und der Presse am Freitagabend und mit einem Tag der offenen Türe am Samstag für die Bevölkerung wurde die in neuem Outfit strahlende Skihütte des Skiklubs Elm nach einem in jeder Beziehung gelungenen Umbau ihrer Zweckbestimmung übergeben.




Rechtzeitig zu Beginn der Ferien- und Wanderzeit fanden die aufwendigen Umbauarbeiten an der Skihütte Obererbs in den letzten Tagen ihren gelungenen Abschluss. Grund genug für den Skiklub Elm, dieses für den Verein epochale Ereignis gebührend zu feiern. Bei einem feinen Aperitif im eigens für die Einweihung aufgestellten Festzelt hiess Skiklub-Vereinspräsident Urs Perdrocchi die fröhliche und aufgestellte Gästeschar hoch oberhalb von Elm herzlich willkommen. Einzig Wettermacher Petrus zeigte sich nach längerer Zeit wieder einmal als Griesgram und liess ausgerechnet zur Einweihung hin sämtliche Schleusen öffnen. Dies tat dem Feste aber überhaupt keinen Abbruch, ganz im Gegenteil. Dass die Elmer Feste zu feiern wissen, haben sie schon mehrfach bewiesen. So auch am vergangenen Wochenende in ihrer neu umgebauten Skihütte auf der Alp Obererbs.

Umbau war eine Notwendigkeit

In seinen Ausführungen liess Präsident Pedrocchi die vergangenen Hüttenjahre nochmals in Revue passieren. Der Betrieb der Skihütte Obererbs habe sich in den vergangenen zehn Jahren stark verändert. Der Trend der aktiven Erholung in der schönen Elmer Bergwelt und die innovative Arbeit der Hüttenwarte habe für ein starkes Wachstum der Gästezahlen gesorgt. Die Infrastruktur der Hütte konnte mit dieser Entwicklung nicht mehr Schritt halten. Vor allem die Küche habe den heutigen Anforderungen und Bedürfnisse nicht mehr genügt. Verschiedene infrastrukturelle Massnahmen waren dringend notwendig, unter anderem auch die Realisation der neuen WC- Anlage und des Waschraums sowie der Privatbereich der aktuellen Hüttenwartin Sabrina Schneider, welche vermehrt in der Skihütte logieren wird. Das alles habe natürlich sehr viel Geld gekostet. Darüber orientierte Präsident Pedrocchi die anwesenden Gäste ausführlich und transparent. Insgesamt belaufen sich die Baukosten auf 550 000 Franken. Getragen werden diese Kosten durch Eigenmittel von 200 000 Franken, Darlehen von Privaten und Institutionen in der Höhe von 68 000 Franken, einer Hypothek von 123 000 Franken, namhaften Spenden von Institutionen in der Höhe von 140 000 Franken und durch weitere private Spenden von 40 000 Franken. Nur dank der Grosszügigkeit all dieser Spender und Gönner und den unermüdlichen Einsatz vieler freiwilliger Helfer konnte das ambitiöse Projekt «Umbau der Skihütte Obererbs» realisiert werden.

Baufirmen und Handwerker leisteten ganze Arbeit

Im Sommers 2017 begannen die Bauarbeiten. In launigen Worten erzählte Kaspar Rhyner alias «Wald Chäpp» als Co-Bauleiter den ganzen Ablauf der Bauphase, die in gewissen Bereichen den Verantwortlichen und Beteiligten einiges Kopfzerbrechen bereitete. Dabei mussten verschiedene Hürden übersprungen werden. Da und dort gab es manchmal hitzige Diskussionen, beispielsweise über den Parkplatz bei der Hütte, die Dachkonstruktion, über die Höhe des Hüttenwartzimmers und vieles andere. Den Herbst 2017 und den Frühling 2018 nutzten Baufachleute und Handwerker für die Fertigstellung der Innen- und Umgebungsarbeiten. Bauleiter Rhyner lobte dabei die hervorragende Kooperation der am Umbau Beteiligten, die manchmal unter grossem Zeitdruck Unmögliches möglich machten. Nur dank ihnen konnte dieser ambitiöse Umbau pünktlich wie vorgesehen realisiert werden. «Es war nicht einfach, aber irgendwie haben wir den Weg immer wieder gefunden. Es war eine gefreute Sache», so das abschliessende Dankesvotum vom «Wald Chäpp». Landestatthalterin und Regierungsrätin Marianne Lienhard überbrachte die besten Grüsse der Regierung. Sie erwähnte die 70 000 Franken aus dem Sport-Fonds, die man dem Projekt beisteuern konnte. Es sei aus sportlicher Sicht gut investiertes Geld, meinte die prominente Politikerin. Sie dankte dem Vorstand des Skiklubs Elm für den Mut für das sympathische Objekt. Vorstandsmitglied Beat Elmer, Mitplaner am Umbau der neuen Skihütte, machte detaillierte Angaben zur Umsetzung der einzelnen Räume. Der Auslöser für den Umbau der Skihütte war gemäss seinen Aussagen, ganz klar die Küche. Es hätte seit 30 Jahren Auflagen gegeben, denen man endlich nachkommen musste. Heute sei die Küche dreimal grösser als ursprünglich.

Begeistert vom Angebot

Im Anschluss wurden die Gäste durch die neuen, zweckdienlichen Räume geführt. Ausnahmslos zeigten sich diese begeistert vom in jeder Beziehung gelungenen Umbau. Diese Begeisterung dürfte sich zweifelsohne auch auf künftige Gäste und Touristen übertragen, welche die perfekte Infrastruktur und das kulinarische Angebot von Hüttenwartin Sabrina Schneider nutzen werden. Ihr und allen anderen wünschen wir allseits einen guten Start und viele schöne und gemütliche Stunden in der Skihütte auf Obererbs!

 

 

 


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