‚Kurz und heftig’ lautete die Devise beim jüngsten Hands-On Projekt des Rotary Clubs Linthebene. Gemäss ihrem Leitsatz sind Einsätze für Gemeinwesen oder Private die Rosinen eines Rotary-Jahres. Nach den Arbeitseinsätzen zu Gunsten der Öffentlichkeit in der Wangner Buobenbadi im vergangenem Jahr stand nun das Schutzgebiet im Bereich Mösli der Gemeinde Benken im Zentrum der tüchtigen Arbeiterschaft. „Glücklicherweise konnten wir die Schlechtwetterserie durchbrechen und dürfen heute Abend bei trockenem Wetter wirken“, sagte Co-Programmchefin und Rotarierin Irène Fässler zu Beginn. Im Rahmen der so genannten Hands-On Projekte, das sind kurze Sozialeinsätze für das Gemeinwesen und ein Beitrag zur sozialen Vernetzung nach innen und aussen, widmete man sich während rund zwei Stunden der Säuberung des Mösliweihers. Durch die Ausholzung der dicht verwachsenen Büsche und Äste wird gemäss Gemeinderat Hansruedi Mullis die Lichtzuführung zur Wasserfläche deutlich verbessert. „Den Amphibien im und rund ums Wasser können wir damit mehr Licht für ihren Lebensraum bieten“, so Mullis.
Beherzter und effizienter Einsatz
Um nicht wertvolles Tageslicht zu vergeuden nahmen die Rotarier die Räumungsarbeiten nach ihrer Ankunft bei der Forsthütte sogleich auf. Unterstützt wurden die einsatzfreudigen Clubmitglieder von Roman Ricklin, Präsident Bänggner Natur, Revierförster Albert Bianchi sowie Förster-Lehrling Gabriel Rouss, welche mit ihren Kettensägen jeweils Vorarbeit leisteten. Der unter Holzern wohl bekannte Ausdruck „Baum fällt“ war mehrmals hörbar. Allerdings bestand für die umweltaktiven Rotarier keinerlei Gefahr. Mit vereinten Kräften schleppte man einige Kubikmeter Holz aus dem Naturschutzgebiet rund um den Weiher und dem nahe gelegenen Panzergraben heraus. Die sorgfältig abgetrennten Äste verschiedenster Grösse, kleinen Baumstämme und verwachsenen Büsche sammelte man systematisch auf zahlreichen Haufen von beachtlicher Grösse. Nicht nur Muskelkraft sondern auch Feingefühl waren dabei gefragt. Den Rotariern bereiteten die Arbeiten im Freien sichtlich Spass. Sie bewiesen einmal mehr, dass man mit Teamwork in kürzester Zeit viel erreichen und zur Nachhaltigkeit der Natur einen Beitrag leisten kann. „Die Rotarier haben sehr speditiv und gut gearbeitet“, lobte der versierte Revierförster Albert Bianchi den Eifer der kurzzeitigen Waldarbeiter. Man habe das Schutzgebiet um rund zwei voll geladene Lastwagen Holz erleichtert. Das gesammelte Holz werde zu Holzschnitzel verarbeitet und anschliessend verfeuert.
Auftakt zum Samstag
Im Anschluss nach getaner Arbeit offerierten die Behörden den Rotariern einen wohl verdienten Imbiss mit erfrischenden Getränken. Das fleissige Treiben der Rotarier war der Auftakt zum Arbeitseinsatz in den Schutzgebieten, wozu die ganze Bevölkerung am Samstag 21. Oktober von 8 bis 12 Uhr eingeladen ist. Die Gemeinde Benken ist reich an Schutzgebieten, welche einer stetigen Pflege bedürfen. Mit diesen eindrücklichen Arbeiten in der Natur leistet man einen Beitrag zur Vielfalt des natürlichen Lebensraums mit seinen Biotopen und Wäldern
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