Und sie bauten wieder an den Trockenmauern

Bei meist idealen Wetterbedingungen bauten erneut zehn Zivildienstleistende unter der Anleitung der Stiftung Umwelteinsatz Schweiz (SUS) an den Trockenmauern entlang der oberen Uschenrietstrasse in Ennenda.




Während den drei Wochen vom 3. bis 21. Juni 2019 wurde im Bereich Sitli bis Stalden geschaufelt und gepickelt; es wurden Steine zurechtgeschlagen und passend eingesetzt. Dabei wurden einzelne Abschnitte der Trockenmauern von Grund auf erneuert, andere saniert oder nur örtlich ergänzt.

Die Firma Hartschotterwerk Haltengut AG unterstützte das Projekt mit einigen Tonnen Gesteinsmaterial.
Die Mischung der grauen Kalksteine vom Haltengut und dem vorhandenen roten Verrucano-Steinmaterial stammt aus der auch vor Ort erkennbaren Schichtung der Alpenfaltung, in welcher 240 Millionen altes Gesteinsmaterial (Verrucano) über dem 40 Millionen Jahre alten Kalkstein liegt.

Auch im nächsten Jahr ist vorgesehen, die Bauarbeiten im gleichen Sinn weiter voranzutreiben.