Und wieder sind es die Sensler, welche für die Glarner Niederlage sorgen

Die Glarner Dominanz bei der Luftgewehr-Mannschaftsmeisterschaft ist ins Wanken geraten. Glarnerland 1 und 3 verloren ihre Begegnung. Einzig die B-Ligisten haben noch eine reine Weste.

 



Michael Köppel schiesst mit den Tschechen auf Augenhöhe (199 Punkte). (Bild: ehuber)
Michael Köppel schiesst mit den Tschechen auf Augenhöhe (199 Punkte). (Bild: ehuber)

Ausgerechnet sind es wieder die Westschweizer Luftgewehrschützen aus Tafers, die dem Glarner Nationalliga A-Team das Leben erschweren. Die Einheimischen erwischten mit zwei Siegen einen Start nach Mass und grüssten von Rang zwei. Mit einem weiteren Sieg gegen einen Favoriten wäre die Finalteilnahme in greifbare Nähe gerückt. Dieses Szenario wussten die Freiburger jedoch zu verhindern. Das Rivalen-Duell ist ein Kapitel reicher – einmal mehr mit dem besseren Ende für Tafers.  

Nur noch im Mittelfeld klassiert

Michael Köppel und Frantisek Smetana zeigten einmal mehr ihre Klasse und erzielten 199 Punkte. Auch Jan Netusil (198), Tim Landolt und Silvan Lendi (je 196) sowie Lio Wickihalder (195) schossen über der Mindestmarke. Für einmal lief es Gina Landolt (194) und Corinne Jöhl (193) nicht nach Wunsch. Umso mehr werden sie sich ärgern, verlor Glarnerland 1 mit 1570:1572 Ringen. Die Glarner wurden durch Olten und Nidwalden überholt, welche mit 1585 und 1582 Punkten langsam, aber sicher Fahrt aufnehmen.  

Ungeschlagen an der Tabellenspitze

Weiterhin nach Mass läuft es dem Glarner NLB-Team. Vladimir Haloda (198), Andreas Stüssi (197), Petr Smol (195), Sandra Monney, René Müller und André Eberhard (alle 193) sowie Mischa Armati und Rolf Lehmann (je 192) deklassierten Vully-Broye 1 mit 1553:1533 Zählern deutlich. Damit liegen sie verlustpunktlos vor Uri und Montmollin. In der kommenden Runde werden die Würfel fallen, denn dann heisst es Uri 1 gegen Glarnerland 2. Die Urner sind in der NLB-Westgruppe neben den Glarnern das stärkste Team der Liga.