Unendlich charmant: Das Theaterkabarett „Birkenmeier“ mit „Kettenriss“

Das Programm zum 25-jährigen Bühnenjubiläum des Theaterkabaretts Birkenmeier, „Kettenriss“, überzeugte mit unendlich viel Charme, vielen einfallsreichen Pointen und einer guten Mischung aus Kabarett und Chansonvortrag. Dieser Abend war der amüsanteste seit langem.



Michael und Sibylle Birkenmeier alias Albert Ruffli und Lisa Maister bei der Schlussnummer mit dem ausgehenden Licht. (Bild; mst.)
Michael und Sibylle Birkenmeier alias Albert Ruffli und Lisa Maister bei der Schlussnummer mit dem ausgehenden Licht. (Bild; mst.)

Man nehme zwei schräge Typen, einen Flügel, zwei, drei Requisiten, und schon kanns losgehen: Das beste Schweizer Polit-Kabarett, „Birkenmeier“, gastierte mit seinem Jubiläumsprogramm „Kettenriss“ in der Aula der Kantonsschule. Das Publikum amüsierte sich eineinhalb Stunden lang aufs Beste.

Eine lose Abfolge von vergnüglichen Szenen über unsere Schulen, das Gesundheitswesen, die Albisgüetli-Tagung der SVP, den Werdegang von Michael Birkenmeier („Matur mit Absturz in den Zahlenfächern, aus dem Militär rausgeworfen usw.“), dazwischen immer wieder selbst komponierte, gut gemachte Chansons, am Flügel professionell begleitet von Michael Birkenmeier, gesungen meist von beiden, viele träfe Wortspiele, das ist das Rezept, auf dem der Erfolg dieses Programms basiert. Mit dieser Art von Unterhaltung haben Sibylle und Michael Birkenmeier seit nunmehr 25 Jahren auf den Bühnen der Schweiz und des nahen deutschsprachigen Auslands grossen Erfolg. Sie gehören zu den wenigen, die diese Kunstgattung pflegen, jedenfalls sind sie damit in der Schweiz die erfolgreichsten.