Das Spiel begann ausgeglichen, wobei sich der Gegner leicht absetzen konnte. Lukas Hauser, welcher für den HCG im Tor stand, vollbrachte eine gute Leistung, da er erst einmal in einem Training im Tor stand. In der Verteidigung standen die Glarner über weite Strecken solid, leider fehlte die letzte Konsequenz. Im Angriff kamen die HCG-Junioren immer besser in Fahrt. Die Heimmannschaft liess sich nicht aus dem Konzept bringen und vergrösserte den Vorsprung wieder auf drei bis vier Tore. Trainer Marc Feldmann wollte die Time-out-Karte zücken und wieder Ruhe in die Mannschaft bringen. Doch leider musste dieser feststellen, dass es in der Innenschweiz eine Spezial-Regelung gibt. Welche lautet, dass keine Team-Time-outs genommen werden dürfen, obwohl in den internationalen Handballregeln verankert ist, dass jedes Team pro Halbzeit ein Time-out zur Verfügung hat. Der Rest der Halbzeit verlief ausgeglichen und zur Pause führte Hochdorf glücklich mit 16:13. In der Pause wurde die erste Halbzeit analysiert und man stellte fest, wenn man in der Verteidigung ein bisschen aktiver agiert und im Angriff alle Torschussversuche verwandeln würde, ist ein Sieg in Reichweite.
Leider verschliefen die Glarner den Start in die zweite Halbzeit komplett. Die Abschlüsse wurden nicht Konsequent ausgenutzt und ein paar technische Fehler führten dazu, dass Hochdorf nach wenigen Spielminuten eine 9-Tore-Führung besass. Der Trainer der Glarner konnte es auch nicht fassen, wie die Unparteiische das Spiel leitete. Das Spiel wurde durch sehr fragwürdige Entscheide zusätzlich erschwert. Nichtsdestotrotz fingen sich die Glarner wieder auf und kämpften sich Tor für Tor zurück. Doch leider reichte am Schluss die Zeit nicht mehr aus, um das Spiel noch zu kehren. Der HCG verlor mit einer guten Vorstellung 30:27 gegen Hochdorf. Nach dieser Aufholjagd sind die Glarner nun heiss, nächsten Samstag zu Hause die ersten Punkte einzufahren.
Wenn der Mörderkopf gar nichts mit Mord zu tun hat



