Unsere Glarner Bäcker – die Königsmacher

Jedes Jahr zum 6. Januar möchte jeder ein König sein. Der Andrang bei den Bäckereien auf den leckeren Dreikönigskuchen ist alljährlich beachtlich – und ebenso gross die Spannung, wer denn nun dieses Jahr der König wird. Doch woher kommt der Brauch eigentlich, und warum ist das genussvolle Hefegebäck frisch aus der Backstube unserer Bäcker einfach am Besten?



Frisch aus dem Ofen schmeckt er einfach am Besten: Der Dreikönigskuchen – hier aus der Backstube von Albert Beeler in Ennenda. (Foto: maz).
Frisch aus dem Ofen schmeckt er einfach am Besten: Der Dreikönigskuchen – hier aus der Backstube von Albert Beeler in Ennenda. (Foto: maz).

Die Ursprünge sind nicht ganz klar, reichen aber weit ins Römische Reich zurück. Der Brauch der Römer verschmolz mit der Zeit dann mit verschiedenen anderen bereits bestehenden Bräuchen in West- und Mitteleuropa. Auch vom nordischen Brauchtum her ist bekannt, dass das Los jeweils einen Herrscher auf Zeit bestimmte und dass spezielle Kuchen mit eingebackenen Bohnen eine Rolle im Zusammenhang mit den Wünschen der Menschen spielten.

Die Vermischung mit der christlichen Tradition und den Heiligen Drei Könige aus dem Morgenland führte dann zusehends zur heutigen Form des Dreikönigstages.

Aus alter Tradition

Der Brauch wurde erst vor etwa einem halben Jahrhundert wiederbelebt, als Max Währen aufgrund seiner Recherchen nach dem Krieg auf diese alte Tradition stiess und von der Fachschule für Bäcker schliesslich einen modernen Königskuchen entwerfen liess. Die Bäcker nahmen den alten Brauch dann aber erst 1952 wieder auf.

In der Schweiz wurde das Dreikönigsfest in den Zünften nachweislich schon seit 1311 gefeiert. Es wurde dabei eine Bohne im Dreikönigskuchen versteckt und wer sie fand, war dann König für einen Tag. Andere Quellen zeigen, das dieser Brauch in ähnlicher Form auch in England üblich war.

Im Mittelalter ging dieser Brauch dann mehr und mehr verloren, bis er wie anfänglich erwähnt, 1952 vom Bäckereigewerbe wieder neu belebt wurde.

Beliebtestes Festtagsgebäck der Schweiz

Heute werden jährlich um die 1,5 Millionen Kuchen abgesetzt. Der Dreikönigskuchen entwickelte sich in den letzten 50 Jahren zum beliebtesten und verbreitetsten Festtagsgebäck der Schweiz. Der Brauch wird praktisch in jeder Familie und an jedem Arbeitsplatz begangen – und Tausende lassen sich für einen Tag zum König krönen.

Der Erfolg des Gebäcks liegt mit Sicherheit auch in der Zubereitung: Beste Zutaten kombiniert mit Erfahrung und bestem Wissen unserer Glarner Bäcker ergeben die unverwechselbare Mischung, die den Dreikönigskuchen so einmalig machen. Und frisch aus der Backstube von Ihrem Bäcker sind sie sowieso die Besten, denn beim „Glarner Begg“ ist jeder Kunde König – und das seit über 100 Jahren. Versuchen Sie es und schmecken Sie den Unterschied! maz

Weitere Informationen unter www.glarnerbegg.ch.