Unterwegs mit Brigadier Daniel Lätsch

Es ist seit Jahren Tradition, dass anlässlich des Feldschiessens ein Behördenrundgang durchgeführt wird. Dieser besuchten Regierungsrat Andrea Bettiga, Brigadier Daniel Lätsch, Kreiskommandant Major Walter Rhyner, Oberstleutnant Mathias Vögeli, sowie Vertreter des Kantonalen Schützenverbandes die verschiedenen Schiessplätze.



Arthur Oswald ereichte über 300-Meter das absolute Maximum von 72 Punkten (Bild: ehuber) Brigadier Daniel Lätsch schoss im Schiessstand in Mollis das Programm über 300 Meter (Bild: ehuber) Volle Konzentration von Regierungsrat Andrea Bettiga vor der Schussabgabe (Bild: ehuber)
Arthur Oswald ereichte über 300-Meter das absolute Maximum von 72 Punkten (Bild: ehuber) Brigadier Daniel Lätsch schoss im Schiessstand in Mollis das Programm über 300 Meter (Bild: ehuber) Volle Konzentration von Regierungsrat Andrea Bettiga vor der Schussabgabe (Bild: ehuber)

Gestartet wurde der Rundgang unter Führung von Feldchef Fredy Lienhard bereits am Samstagmorgen im Zeughaus in Glarus. Dabei hatten die Beteiligten die Gelegenheit die sehr gut gestaltete Ausstellung zum diesjährigen Kantonalen Schützenfest zu besichtigen.



Erste Station Pistolenstand in Ennenda



Das nasskalte, regnerische Wetter konnte die Stimmung der Beteiligten auf keinen Fall trüben, denn wie aus kompetenter Seite zu erfahren war, waren dadurch die Sichtverhältnisse für die Schiessenden eher besser als bei schönem Wetter. Dass dem so war zeigten die ausgezeichneten Schiessergebnisse von Brigadier Lätsch und auch von Regierungsrat Bettiga. Für den Brigadier schaute sogar ein Kranz heraus, aber auch das Resultat von Bettiga konnte sich sehen lassen. Am morgen hatte der Pistolenschütze Hans Wiederkehr aus Ennenda mit 180 Punkten das absolute Maximum erreicht. Dies bedeutet 18 Schuss mit dem jeweiligen Maximum von 10 Punkten, eine hervorragende Leistung.



Besuch in Mollis und Glarus



Anschliessend wurde der Schützenstand in Mollis besucht, wo die Delegation von Landrat Hansruedi Kamm begrüsst wurde. Positiv auffallend, die vielen jungen Schützen, die mit sehr guten Resultaten glänzten und auch ihre Freundinnen oder Begleiterinnen zum Schiessen animieren konnten. Wie Dürst erwähnte, war die Beteiligung auch dieses Jahr recht erfreulich und sollte das gute Resultat vom vergangenen Jahr erreichen. An diesem Nachmittag war im Schützenstand in Mollis ein ständiges Kommen und Gehen und in der gutbesuchten Schützenstube wurden die erzielten Resultate nachträglich kommentiert. Etwas ruhiger gings es dann in Glarus zu, wobei Martin Horner erklärte, dass auch er mit dem Besuch sehr zufrieden war. Stolz war man in Glarus, dass der Schütze Arthur Oswald mit 72 Punkten das Maximum erzielte. Das heisst 18 Schuss immer mehr oder weniger im Zentrum, was jeweils vier Punkte bedeutete.

Zum Abschluss des sehr interessanten Rundgangs überreichte Kreiskommandant Walter Rhyner Brigadier Daniel Lätsch eine Glarner Pastete. Lätsch bedankte sich für die Einladung und erklärte, dass er stets gerne ins Glarnerland komme. Das Feldschiessen sei für ihn noch ein klares Zeichen der bodenständigen Schweiz und er werde sich auf jeden Fall einsetzen, dass im Militär das 300-Meter Schiessen nach wie vor gepflegt und gefördert werde. Kantonalschützenpräsident Melgg Laager gab der Hoffnung Ausdruck Brigadier Lätsch am kommenden Kantonalen Schützenfest begrüssen zu können.

Weitere Bilder von diesem Behördenrundgang finden Sie in unserer Fotogalerie.