Manch einer würde sich momentan eine derartige Wetterprognose wünschen – Sonnenschein, 30 Grad Celsius, am Abend vereinzelte Quellwolken, unverändert bis zum Ende der Woche. Genau so präsentiert sich die Lage in der Mannschaftsmeisterschaft für die Sportschützen Glarnerland. Die Meisterschaft neigt sich dem Ende zu und für die Mehrheit der drei Glarner Mannschaften stehen die Prognosen auf Aufstieg. Glarnerland 2 und 3 sind auf Kurs. Glarnerland 1 gewann zwar wie die Kollegen aus der 4. Liga auch diese Runde, doch sind bei ihnen noch immer einige Wolkenfelder im Sichtfeld.
Beinahe Sarganser Niederlage
Bei den Glarnern ruht die Hoffnung nicht mehr nur auf einen eigenen Sieg – wohl eher hoffen sie insgeheim, dass irgendein Team aus der 1. Liga die St. Galler Oberländer bezwingen wird, damit sie endlich die Tabellenspitze übernehmen können. Zur Freude der Sarganserländer und zum Leid der Glarner gewannen die Oberländer gegen Rotkreuz-Risch mit 1559:1558 Punkten. Obwohl auch Glarnerland 1, zwar mit bescheidenen 1555:1550 Ringen, Büren-Oberdorf 2 bezwang, befinden sie sich halt weiterhin auf dem zweiten Rang, direkt hinter dem Aufstiegsplatz. Julian Bellwald und André Eberhard (je 199) konnten auch in dieser Runde ihre Form festigen. Auch Andreas Stüssi (196) und Rolf Lehmann sowie Patrick Hunold (je 195) sind in der internen Rangliste weit vorne anzutreffen. Jürg Fischli (192), Marc Hunold (190) und Mischa Armati (189) taten sich etwas schwer. Coach Lars Kamm ist gezwungen, einen Wechsel für die nächste Runde vorzunehmen, wenn sie weiterhin an den Aufstieg glauben wollen.
Runde der Giganten
Weiterhin makellos hält sich Glarnerland 2 an der Tabellenspitze. Mit einem ungefährdeten Sieg von 1534:1501 Punkten gegen Oberwil 2 fuhren die Glarner die Gewinnpunkte 9 und 10 ein. Roland Weyermann (196), René Müller (195), Andrea Stüssi (193), Fritz Stucki, Peter Armati und Gina Landolt (alle 192), Roman Portmann (190) sowie Eric Wenger (184) zeigten eine solide Leistung. Auf den Lorbeeren ausruhen dürfen sie sich jedoch keineswegs. In Runde 6 erwartet sie das Duell der Giganten und Entscheidungen. Die Glarner schiessen gegen Luzern, während Verfolger Buttisholz auf das drittplatzierte Team aus Sattel trifft.
Ein Coach mit Weitsicht
Trainer ist nicht gleich Trainer. Glarnerland 3 beziehungsweise die Taktik von Coach Lars Kamm zeigt dies bestens auf. In der dritten Mannschaft ging es um einen wichtigen Sieg, da Albisrieden auf dem Plan stand. Lars Kamm wechselte sich in die dritte Mannschaft und hievte dafür Eric Wenger in die zweite Mannschaft hoch. Wie sich zeigte, waren genau diese 8 Punkte, die Lars Kamm mit 192 Ringen mehr erzielte, ausschlaggebend für den Sieg. Glarnerland 3 bezwang Albisrieden mit 1515:1510 Zählern. Patrick Marburger und Maren Wenger (je 193), Tim Landolt (191), Philipp Landolt und Ruedi Feldmann (je 188) sowie Sandra Meier und Michael Stapfer (je 185) kämpften zusammen mit Kamm für die Tabellenführung.
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