Unzählige Skischüler lernten in Elm Skifahren und Snowboarden

Die Schweizer Ski- und Snowboardschule Elm feierte am vergangenen Samstagabend im Bergrestaurant Schabell ihr 50-jähriges Bestehen. Im Beisein Ehemaliger und Aktiver sowie zahlreicher Gäste hielten die Elmer Skilehrer Rückschau auf die vergangenen fünf Dezennien. In dieser Zeit lernten unzählige Freunde des Schneesports in Elm das Skifahren und in späteren Jahren das Snowboarden. 50 Jahre Schweizer Ski- und Snowboardschule Elm – eine beispiellose Erfolgsgeschichte!



Die Ski- und Snowboardschule Elm ist nicht nur eine hervorragend organisierte Institution, die allen Freunden des Schneesports das Skifahren beibringen möchte. In dieser Skischule stecken alles Idealisten, bei denen nur eines im Vordergrund steht, nämlich ihre Leidenschaft und Freude am Schneesport mit anderen Menschen zu teilen. In den vergangenen 50 Jahren wurde aus der einst eher lockeren Vereinigung eine stattliche Familie, in der Kameradschaft nicht nur ein verbales Lippenbekenntnis ist. Vergangenen Samstagabend feierte die Elmer Skilehrerfamilie im heimeligen Bergrestaurant Schabell das 50-jährige Bestehen der Schweizerischen Ski- und Snowboardschule Elm ohne grosses Brimborium, dafür umso herzlicher und gemütlicher.

Gratisskischule für Kinder

Zum Auftakt der Jubiläumsfeierlichkeiten für 50 Jahre Schweizer Ski- und Snowboardschule Elm offerierten die Elmer Skilehrer allen Kindern und Jugendlichen gratis Ski- und Snowboard-Unterricht. So war es nicht wunderlich, dass es am Samstag in der Kinder-Arena auf Ämpächli tags hindurch zu und her ging wie in einem «hölzigen» Himmel. Dazu erhielten die Teilnehmer einen Kinder-Apéro und jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin durfte im Anschluss noch ein Jubiläumsgeschenk entgegennehmen.

In Erinnerungen schwelgend

50 Jahre Schweizer Ski- und Snowboardschule Elm! Zugegeben, vom Gründungsjahr 1970 bis dato gerechnet keine allzu lange Wegstrecke, aber alleweil Grund genug für die Verantwortlichen, dieses epochale Ereignis in familiären Kreisen gebührend zu feiern. Sie taten dies ohne grosses Brimborium, dafür umso fröhlicher und in familiären Kreis. Ein sichtlich erfreuter Marco Huser, Präsident der Schweizer Ski- und Snowboardschule Elm, hiess die zahlreich anwesenden Gäste, unter ihnen die einheimische Regierungsrätin Marianne Lienhard, Verbandsfunktionäre und Delegationen befreundeter Skischulen, herzlich willkommen. Beat Elmer, ebenfalls ein Mann der ersten Stunde, führte gekonnt als Moderator durch die Jubiläumsfeier. Für den musikalischen Part waren das Ländler-Trio «Ländlergruess» und Alphornbläser Guschti Schläpfer zuständig.

Weisch nuch vor füfzg Jahr?

Das absolute Highlight des Abends war die von Hans Rhyner kommentierte Diashow. Eine gelungene Retrospektive auf die vergangenen 50 Jahre Ski- und Snowboardschule Elm. Als Mann der ersten Stunde, Spiritus Rektor der Schweizer Skischule Elm und langjähriger Skischulleiter und Erbauer des ersten Skilifts in Elm, besitzt Rhyner natürlich einen umfassenden Fundus mit unglaublich vielen Erinnerungen und Reminiszenzen, die er geschickt in seine Diashow einfliessen liess. Dazu seine witzig-spritzigen Kommentare, mit denen er die Lacher auf seiner Seite hatte. Rhyners Markenzeichen: Strahlendes Lachen, stets bereit für ein kleines Spässchen und jederzeit offen für neue, tolle Ideen. Und solche hatte das Elmer Urgestein in den vergangenen 50 Jahren bekanntlich in rauen Mengen. Eine dieser zukunftsorientierten Ideen war die Gründung der Schweizer Skischule Elm im Jahre 1970. Gemeinsam mit seinem Kumpel Hans Schneider, ein schon damals diplomierter Skilehrer aus Matt, gründete Rhyner die Schweizer Skischule Elm. Bescheiden startete die beiden in das Abenteuer «Skischule». Vorerst erleichterte ein Übungshang mit einem Pony-Schlepplift in der Nähe der heutigen Talstation den Anfängern den Einstieg in die Geheimnisse des Skifahrens. Später installierte Hans Rhyner Rhyner, selbst gelernter Maurer im «Märchtli-Hang» eigenmächtig den ersten stationären Skilift, den er aufgrund eines Inserates, wie er selbst sagt, im Tessiner Dorf Acquarossa für 10 000 Franken ergattern konnte.

Ausgezeichneter Ruf der Ski- und Snowboardschule Elm

Die Schweizer Ski- und Snowboardschule Elm besitzt hohes Ansehen und die Elmer Skilehrer haben einen ausgezeichneten Ruf. Dank ihrer seriösen Arbeit und ihre Leidenschaft zum Schneesport konnten viele Kinder, Jugendliche und Erwachsenen Skifahren und Snowboarden erlernen. Dieser Erfolg ist zweifellos auch das Verdienst der Skilehrerinnen und Skilehrer der ersten Stunde, die schon damals die Zeichen der Zeit erkannt haben und während ihrem Job als Skilehrer stets den Gast als König in den Vordergrund stellten.

Skilift war Basis zur Gründung

«Dieser damalige Skilift bildetet die Basis zur Gründung der Ski- und Snowboardschule Elm», erklärte Hans Rhyner. Gleichzeitig mit der Eröffnung der Sportbahnen Elm in der Wintersaison 1972/1973 erlebte die Ski-Destination Elm einen unglaublichen Aufschwung. Dies war gleichzeitig der Beginn der Erfolgsgeschichte «Schweizer Ski- und Snowboardschule Elm». Ein leistungsfähiger Sessellift, ein Schlepplift zum Schabell und ein Übungslift lockten von nun an zahlreiche Freunde des Schneesports aus nah und fern, vor allem auch Kinder mit ihren Eltern, auf die hervorragend präparierten Pisten im Schneesport-Paradies hoch oberhalb von Elm. Heute 50 Jahre später darf man mit Fug und Recht von einer Elmer Erfolgsgeschichte sprechen.

Glück und Erfolg für die nächsten 50 Jahre

In den 50 Jahren seit der Gründung der Schweizer Ski- und Snowboardschule Elm hat sich der Schneesport in der Schweiz, insbesondere der Ski- und Snowboardsport sowohl materiell, wirtschaftlich als auch sportlich grundlegend verändert. Mit den damit verbundenen Veränderungen und Herausforderungen musste sich auch die Wintersport-Destination Elm befassen. Die Elmer Skilehrer mit ihrem engagierten Präsident Marco Huser an der Spitze haben die Zeichen der Zeit erkannt. Sie werden mit jeder Garantie in den kommenden Jahren richtige Entscheidungen treffen und sich zum Wohle der Schweizer Skis- und Snowboardschule Elm einsetzen. Wir wünschen dazu viel Glück und Erfolg und die nötige Weitsicht für die kommenden 50 Jahre!

Als prominente Gäste weilten zur Überraschung und Heiterkeit der Festgemeinde in memoria der bekannteste aller Schweizer Skilehrer, der «Gigi vu Arosa», musikalisch begleitet von der unvergessenen Schauspielerin und Sängerin Ines Torelli. Zwei Mitglieder der Skischule bewiesen bei ihrem amüsanten Sketch bis jetzt unbekanntes schauspielerisches Talent.