Die Arbeiten in den Projektgruppen der drei Gemeinden waren bereits in den ersten Monaten des Jahres abgeschlossen. Die drei Verbandsvertreter waren nicht mehr so stark involviert. Insgesamt darf man sagen, dass die gesetzlichen Grundlagen auch von den drei Gemeindeversammlungen arbeitnehmerfreundlich verabschiedet wurden. Die Versammlung der Gemeinde Süd ist dem Verbandsantrag für zusätzliche drei bezahlte Tage entgegen bürgerlicher Ablehnung gefolgt. Als Erfolg abbuchen kann der VGSG auch, dass der Regierungsrat einen Vorstandsantrag gutgeheissen und die Weiterführung der Ombudsstelle für die Angestellten der Gemeinden und zusätzlich der Kantonalen Verwaltung ab 1. Januar 2011 um mindestens ein zusätzliches Jahr bewilligt.
Erstmals konnte mit dem genehmigten Richtlinienpapier betreffend den zeitlichen Abläufen für die Lohneingaben gearbeitet werden. Diese schriftliche Grundlage ist ein Schritt in die richtige Richtung, bedeutet aber noch nicht, dass die Verbandsakzeptanz genügend vorhanden ist.
Forderungen für das Jahr 2010:
Generelle Lohnerhöhungen für alle von 2.0%. Die Resultate eines interkantonalen Vergleiches zeigten zu tiefe Personallöhne in unserem Kanton. Der Antrag des Regierungsrates, die Löhne in drei Schritten 2010, 2011 und 2012 bis auf 95 Prozent anzupassen, wurde vom Landrat abgeändert. Immerhin wurde beschlossen, auf 2010 bis auf 89 Prozent anzugleichen und über die zwei weiteren Schritte in den nächsten beiden Jahren wieder zu entscheiden.
Der Regierungsrat ging auf die Forderung eines vollen Teuerungsausgleiches 2009 u.a. mit der Begründung nicht ein, dass der Indexanstieg zwischen August 08 bis August 09 minus 0.8% betrage.
Individuelle Lohnerhöhungen
Forderung des VGSG: 0.5%. Der Landrat folgte dem Regierungsantrag, insgesamt Fr. 300'000.00 als individuelle, einmalige Leistungsprämien für die Angestellten der Verwaltung und des Kantonsspitals zur Verfügung zu stellen.
Drei abtretende Vorstandsmitglieder und Präsident
Bei den Wahlen musste der Rücktritt von vier Vorstandsmitgliedern Martin Leuzinger, Gerhard Serge, Roman Zindel (Vertreter Gemeinde) und Präsident Kurt Reifler bekanntgegeben werden. Trotz intensiven Bemühungen war es bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, einen Nachfolger für das Präsidium zu finden. Insbesondere Kurt Reifler verdiente einen besonderer Dank für die Tätigkeit als Präsidenten seit 2001, das er mit viel Engagement ausführte und kann trotz schwieriger wirtschaftlichen Verhältnissen auf viele erreichte Ziele zurückblicken.
Neuwahlen
Neu in den Vorstand wählte die Versammlung Franzisca Matos-Jenny, Schwanden. Sie wird den Vorstand neu auch in der Personalkommission vertreten. Im Globo wurden die übrigen Vorstandsmitglieder Bea Küng, Lucia Vogel, Vreni Leuzinger, Urs Jenny, Urs Bertsch und die Rechnungsrevisoren Marianne Jenny sowie Monika Schweizer von den Verbandsmitgliedern für die nächste Amtsperiode wieder gewählt. Zur Wiederwahl der Arbeitnehmervertreter in die regierungsrätliche Personalkommission stellte sich Bea Küng; in den Stiftungsrat der Pensionskasse Kurt Trümpi und Daniel Beat Arnig. Alle drei wurden einstimmig wiedergewählt.
Der Jahresrechung 2009, dem Voranschlag 2010 sowie der Höhe der Mitgliederbeiträge von Fr. 25.00 stimmten die Verbandsmitglieder zu.
Zeugenaufruf – Kollision zwischen Fahrrad und Fussgänge-rin in Glarus



