Nach der Wahl als Polizeirekrut im Jahre 1966 und erfolgreich absolvierter Polizeischule erlernte der junge Familienvater das Polizeihandwerk von Grund auf und war in den Anfangsjahren in verschiedenen Dienstabteilungen und im Hauptposten Glarus tätig bis er 1970 in den Polizeiposten Schwanden wechselte. Nach einem kurzen Abstecher in die Privatwirtschaft im Jahre 1972 kehrte er ein Jahr später ins Glarner Polizeikorps zurück und war als Stationierter Polizist in Näfels tätig. Mit 34 Jahren liess sich Friedrich Hösli zum Polizeigrenadier ausbilden und ein Jahr später zum Instruktoren. Weitere Aus- und Weiterbildungen im sicherheitspolizeilichen Bereich folgten. Im Herbst 1976 erfolgte die Zuteilung zur damaligen Verwaltungspolizei, deren Aufgaben er nach dem Tod seines Chefs über Jahre als Alleinverantwortlicher erledigte. Seit 1985 leistete Friedrich Hösli Kommandopikett und stand den Korpsangehörigen bis zu seinem Austritt als kompetenter, verlässlicher Pikettchef zur Verfügung.
Leitung der Sicherheitspolizei
Auf den 1. Januar 1987 wurde er mit der Leitung der neu geschaffenen Sicherheitspolizei betraut und zum Polizeioffizier im Grade eines Leutnants befördert. Nachdem er die Ausbildungslehrgänge für Polizeioffiziere absolviert hatte, erfolgte 1991 die Beförderung zum Oberleutnant. Bereits ein Jahr später ernannte ihn der Regierungsrat per 1. Januar 1992, auf Grund seiner menschlichen und fachlichen Qualitäten, zum Kommandant Stellvertreter. Seit mehr als 15 Jahren trug er diese Verantwortung mit beispielhaftem Engagement und grosser Zuverlässigkeit. Dabei erlebte er die Arbeiten im Kontext der sog. Effizienzanalyse und den diesbezüglichen organisatorischen Änderungen, aber auch jene im Zusammenhang mit der Verwaltungsreform und den Sparmassnahmen 2003, inkl. der hieraus resultierenden Reorganisation 68 hautnah mit. Per 1. Juli 2006 übernahm Oblt Hösli im Rahmen der Reorg 68 die neu geschaffene Funktion des Stabsoffiziers. In dieser Funktion - aber insbesondere auch als Kdt-Stellvertreter - war er bis zu seinem letzten Arbeitstag massgeblich daran beteiligt, der neuen Organisationsstruktur und dem neu zusammengestellten Kommando zum Erfolg zu verhelfen.
Verabschiedung durch Landammann Röbi Marti
Friedrich Hösli wurde in würdigem Rahmen von Landammann und Departementsvorsteher Röbi Marti, vor versammeltem Polizeikorps verabschiedet. Das Polizeikommando dankt ihm für seinen jahrzehntelangen Einsatz zum Wohle des Korps und der Bevölkerung des Kantons Glarus von ganzem Herzen. Er hat die Messlatte für seine Nachfolger sehr hoch gesetzt.
Beförderungen
Im Anschluss an die Verabschiedung begrüsste der Vorsteher des Departementes Sicherheit und Justiz den neuen Kommandant-Stellvertreter, Oberleutnant Kurt Feuz und durfte die Beförderung von zwei Korpsangehörigen vornehmen. Der bisherige Chef Innenfahndung, Hanspeter Eicher, wurde zum neuen Stabsoffizier ernannt, unter gleichzeitiger Beförderung zum Leutnant. Sein Nachfolger als Chef Innenfahndung wird Peter Sommer, welcher gleichzeitig zum Wachtmeister befördert wurde.
Musikalisch umrahmt wurde der festliche Anlass durch die Powerband „No Limits“ unter der Leitung von Martin Bodenmann. Anschliessend an den Festakt konnten sich die Anwesenden am Apéro mit Häppchen verköstigen.
Einmaliges Konzert mit Balafon, Piano und Gesang



