Vereinsreise ins Appenzellerland

Nebst den Fachspezifischen Monatsübungen führt der Samariterverein Mollis jährlich eine Vereinsreise durch, in welchem die Kameradschaft in einer gemütlichen Atmosphäre gepflegt wird. Dieses Jahr war die Besichtigung der Schaukäserei in Stein AR sowie ein Mittagessen im Drehrestaurant Hoher Kasten und einen Aufenthalt in Appenzell im Programm.



Vereinsreise ins Appenzellerland

Bei strahlendem Wetter bestiegen 28 gutgelaunte Teilnehmer den Reisebus der Firma Mächler Reisen. Carchauffeuse Priska Holdener bewegte den Car sanftmütig Richtung Ricken Wattwil bis zum Kaffehalt in Stein AR. In der schattenspendenden Gartenwirtschaft des Restaurant Schaukäserei stärkten wir uns mit Kaffee und Gipfeli und begaben uns anschliessend zur Führung. In der Erlebnisausstellung der Appenzeller Schaukäserei erläuterte uns Maria Ebneter sehr verständnisvoll und kompetent, warum sich traditioneller Brauchtum (Silvesterchlausen) und modernste Käseherstellung zu einer gelungenen Mischung aus Althergebrachten und Einblick in der Realität der Gegenwart ist. Man spürt auch, dass Tradition und Brauchtum im Appenzellerland noch gelebt wird. Auf dem Rundgang kommt man dem Geheimnis nahe, wieso der Appenzeller Käse der würzigste Käse ist; doch das Rezept bleibt weiterhin geheim. Faszinierend beim Rundgang ist der Blick ins riesige Käsekessi mit rund 6000 Liter Milch, aber auch der imposante Käsekeller, wo bis zu 12 500 Appenzeller Käse lagern. Nach der Führung ging es mit dem Car weiter nach Brülisau. Dort bestiegen wir die Kabinenbahn, welche uns auf den 1794 m ü.M. Hohen Kasten brachte. Im Drehrestaurant waren für uns die Plätze reserviert und das freundliche Personal bediente uns mit einem feinen Mittagessen mit Dessert. Das Restaurant dreht sich innerhalb einer Stunde 360°um die eigene Achse und dadurch ändert sich der wunderbare Panorama-Ausblick stets zum Neuen. Nach einer bestimmten Verweilzeit fuhren wir wieder mit der Kabinenbahn abwärts nach Brülisau und der Car brachte uns nach Appenzell, wo es einen stündigen individuell gestalteten Aufenthalt gab. Via Altstätten fuhren wir zum Zabighalt nach Sargans und gegen 19.30 Uhr kamen wir glücklich und zufrieden in Mollis an. Carchauffeuse Priska Holdener sowie Reiseleiter Erwin und Therese Landolt ernteten vom Präsidenten Alex Hager und von Maya Kamm (Verwalterin Freud- und Leidkässeli) lobende Worte für die sanfte Fahrt und die gute Reise-Organisation.