Versammlung der Kirchgemeinde Ennenda

Anlässlich der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung gab Präsident Walter Hefti nach sechsjährigem Wirken seinen Rücktritt auf Ende dieses Jahres bekannt. Der Posten bleibt vakant. Neu in das Gremium wurden auf Vorschlag und Empfehlung des Rates Cornelia Deuber und Ruedi Luchsinger gewählt. Das Budget 2017 wurde ebenso diskussionslos genehmigt wie der Steuerfuss, der gegenüber diesem Jahr keine Änderung erfährt. Speziell informiert wurde über die anstehende Orgelrevision. Die Behandlung der Geschäfte dauerte etwas mehr als eine Stunde.




Kirchgemeindepräsident Walter Hefti begrüsste als Gäste: Hubert Stucki, Verwaltungsrat, Geschäftsführer und Mitglied der Geschäftsleitung der Firma Mathis, Orgelbau, Näfels; Mathias Nobs, regionaLer Leiter des Projekts Generationenkirche und Rosmarie Figi, Mitglied des Kantonalen Kirchenrates und als sogenannte Patin für die Kirchgemeinde Ennenda zuständig.

Viel Raum nahmen die zahlreichen Mitteilungen ein. Vor einem Jahr nahm Hildi Helbling ihre Arbeit als Sekretärin der Kirchgemeinde auf. Sie demissionierte per Ende November aus Gründen, die der Ratspräsident verständlicherweise nicht kommunizierte. Ihre kompetente und engagierte Mitarbeit wurde anerkennend verdankt. Nachfolgerin ist Ursula Horner. Sie wirkte über zwölf Jahre hinweg im Kirchenrat und kann damit viel Wissen einbringen, wenn sie ihre Arbeit am 1. Januar des neuen Jahres beginnt. Sie wurde herzlich willkommen geheissen. Wegen einer Fussoperation wird Ruth Illi ihre Tätigkeit als Organistin über mehrere Wochen hinweg nicht ausüben können, als Stellvertreter amtet in dieser Zeit Thomas Mattenberger.

Da die anstehende Revision der Orgel sehr kostenintensiv ist (im Budget wurden Fr. 30 000.– zurückgestellt) erläuterte Hubert Stucki die verschiedenen Arbeitsschritte und stellte zugleich die seit bald 60 Jahren bestehende Firma mit zwölf Beschäftigten samt vollen Arbeitsbüchern und bedeutenden Orgelinstallationen in der Sixtinischen Kapelle Rom, nahen und fernen Ländern bis Japan und Taiwan vor. Für die Ennendaner Orgel steht die dritte Revision an. Die letzte Generalüberholung erfolgte vor 17 Jahren. Die Schritte der Revision mit gründlicher Kontrolle und Neustimmung aller Orgelpfeifen in den vier Kästen, Bekämpfung des Schimmelpilzes und der Schlussintonation wurden erwähnt. Dann ist die Orgel wieder wie neu; topfit, wie sich Hubert Stucki ausdrückte. Eine derartige Revision ist ungefähr alle 20 Jahre erforderlich. Während dieser Revision wird eine Truhenorgel mit vier Registern aufgestellt. Ganz kurz äusserte sich auch Ruth Illi. Sie erwähnte das Jubiläum vom 14. Mai des kommenden Jahres, dies in Zusammenhang mit der im Jahre 1967 installierten Orgel.

Zum Verlauf der Herbstsynode und dem Projekt der Generationenkirche sprach Kirchenrätin Susanne Abesser. Vieles wurde in der Presse bereits widergegeben.

Mit der politischen Gemeinde Glarus hat sich die Zusammenarbeit deutlich verbessert. Die kirchlichen Unterlagen befinden sich nun im zentralen Archiv im Buchholz Glarus. Pendent sind noch eine grössere Reparatur im Chilcheträff und die abschliessende Entscheidung betreffend Eigentumsverhältnissen aller kirchlichen Räume im nördlichen UG des Gesellschaftshauses.

Weitere Informationen betrafen die Schaffung eines Ortes für Stille und Besinnung für die Adventszeit und die Organisation eines Tages in dieser Stille durch das Pfarrehepaar. Mit viel Anerkennung und Wertschätzung dankte der Präsident allen, die sich für die kirchlichen Belange stets einsetzen.

Weitere traktandierte Geschäfte

Kirchengutsverwalter Fridolin Weber erläuterte das Budget 2017, dem das Budget dieses Jahres und die Zahlen der Jahresrechnung 2015 gegenübergestellt waren. Es wird mit Ausgaben von 602 470 Franken und Einnahmen von 598 250 Franken und einem Rückschlag von 4220 Franken gerechnet. Verschiedene Positionen wurden kurz erläutert. Fragen wurden nicht gestellt. Das Budget wurde diskussionslos gutgeheissen.

Der Steuerfuss bleibt fürs kommende Jahr unverändert bei zehn Prozent. Dem kirchenrätlichen Antrag wurde einhellig entsprochen.

Als neue Ratsmitglieder wurden – wie erwähnt – Cornelia Deuber und Ruedi Luchsinger gewählt.

Ratspäsident Walter Hefti teilte mit, dass er nach sechs Amtsjahren per Ende Dezember als Präsident demissioniere. Interimistisch werde Vizepräsident Heinz Zingg amten. Walter Hefti machte gesundheitliche und andere Gründe geltend, die ihn zu diesem Schritt veranlasst hätten. Er dankte für Vertrauen und Unterstützung. Über eine Neubesetzung wird der Rat zu gegebener Zeit informieren. Gutsverwalter Fridolin Weber würdigte Walter Heftis Arbeit und zeigte auf, wo es mitzuwirken galt und was zu erledigen war. Ein Präsent wurde überreicht.Artikel

Dank Apéro und Weihnachtsmarkt des Kirchlichen Arbeitskreises wurde gerne verweilt.