Vier Fragen an den Regierungsratskandidaten Heinz Hürzeler (EDU)

Als nächstem Regierungsratskandidat hat glarus24.ch Heinz Hürzeler die gleiche vier Fragen gestellt. Zum Beispiel weshalb sollen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern ihn in den Regierungsrat wählen. Am Montag werden die Antworten von Franz Landolt und am Dienstag von Andrea Bettiga bei glarus24 aufgeschaltet.




glarus24: Aus welchen Gründen sollen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sie in den Regierungsrat wählen und welches Departement würden Sie gerne übernehmen?

Heinz Hürzeler: Weil ich mein solides Wissen und meine langjährige auch nationale und internationale Erfahrung dem Glarner Volk zur Verfügung stellen möchte. Weil ich mich für ein günstiges Umfeld für die Ansiedlung neuer Gewerbe- und Industriebetriebe sowie Familien einsetzen werde. Die Ursachen der Abwanderung und Betriebsschliessungen müssen vordringlich und wirksam bekämpft werden. Darin sehe ich meine Hauptaufgabe. Das Bauwesen liegt mir von der Ausbildung her am nächsten, aber ich bin bereit, mich in jedem Departement voll einzusetzen.


glarus24: Der Kanton erhält in naher Zukunft viel Geld aus den Goldreserven, dem nationalen Finanzausgleich und dem Projekt Linthal 2015. Wie würden sie diese Gelder am Besten einsetzen?


Heinz Hürzeler: Es gilt ein ausgewogenes Mass zwischen Tilgung von Schulden und Investitionen in die Zukunft zu finden: das eine tun und das andere nicht lassen! Vor allem aber aufhören mit Sparen am falschen Ort: vordringlich ist die Bildung auf allen Stufen zu fördern, insbesondere sind die Sparmassnahmen im Bildungswesen sofort zurückzunehmen. Bildung ist unsere wichtigste Ressource, da darf nur das Beste gut genug sein.


glarus24: Welche Entwicklungen im Tourismus sollen im Glarnerland angestrebt werden?


Heinz Hürzeler: Es müssen ansprechende Angebote für Erholungssuchende (Wellness, Sport, Gesundheit … ) geschaffen werden, wie zum Beispiel Stachelbergbad in Linthal. „Chänd züenis“, aber nicht nur für einen Kurzbesuch!


glarus24: Was ist Ihre Meinung zum Thema allgemeines Rauchverbot ?


Heinz Hürzeler: Ein allgemeines Rauchverbot lässt sich wohl kaum durchsetzen und ist deshalb nicht sinnvoll. Die Prävention muss verstärkt werden, Nichtrauchen muss für alle erstrebenswert sein: Motivieren kommt vor dem Verbieten. Es ist kaum zu glauben, wie schwer es für Süchtige ist, los zu kommen. Nach einem Entzug braucht es fachkundige Nachbetreuung.