Noch ist der Quatorze Juillet fern und auch nicht Sommerreisezeit, das zu erwartende Fest der Virtuosität in allen Variationen lässt man sich aber jederzeit gefallen. Dies umso mehr, als sowohl Kirche wie auch Orgel bei uns den grossen Schwestern im Westen in nichts nachstehen.
Berühmte Namen wie Vierne, Widor, Franck sind auf dem Programm zu lesen, aber auch weniger bekannte wie Dandrieu, Lefébure-Wély, Langlais, Duruflé oder Tournemire. Ein Programm aus lauter Zugstücken also? Nicht ganz! Süssspeisen sind verlockend, allzuviel ist aber bekanntlich ungesund. An musikalischen Schmankerln aus unserem westlichen Nachbarland ist bestimmt kein Mangel, aber die organiste-compositeurs, die sie in überweigender Zahl waren, konnten auch mit Handfesterem aufwarten.
Aber alles in allem kann in den meist kürzeren, farbigen Stücken ein Fest der Virtuosität in allen Formen und Variationen erwartet werden.
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