Völker und Kulturen musikalisch interpretiert von der Harmoniemusik Glarus

Die Harmoniemusik Glarus entführte ihre Zuhörer am Wochenende musikalisch auf eine Reise in die weite Welt und gelangte am Schluss der Reise zu der Folgerung, dass «Alls was bruchsch uf dr Welt ... Liebi isch»!




Da die musikalische Vielfältigkeit der verschiedenen Völker und Kulturen im letzten Jahr nur zu einem kleinen Teil im Hauptkonzert vorgetragen werden konnte, wurde die Thematik Völker und Kulturen auch in diesem Jahr zum Thema des Hauptkonzertes von der HMG. Unter der Leitung von Remo Goethe eröffneten die Jugendmusiken Glarus und Niederurnen das Hauptkonzert mit zwei Musikstücken. Mit viel Spielfreude musizierten anschliessend die Musikantinnen und Musikanten der HMG mit Werken aus den Ländern Japan, USA, Arabien und Ungarn während mehr als zwei Stunden und begeisterten damit das Publikum. Unter der bewährten, musikalischen Leitung von Dominic Uehli hörte man, wie in Glarus gewohnt, vollen, klaren Blasmusiksound. Das Stück «subTERRA», das ein Drama eines Bergwerkarbeiters umschreibt, wurde bereits im vergangenen Sommer beim Konzert im Landesplattenberg in Engi gespielt und begeisterte ebenso in der Aula in Glarus. Immer wieder faszinieren die Stadtglarner Blasmusikanten auch mit zahlreichen Solisten in ihrem Corps. So entzückten Werner Oertli auf der Klarinette beim Stück «Csardas». Andrea Zingg auf dem Dudelsack harmonierte zusammen mit Chäpp Becker an der Trommel beim Stück «Celtic Crest». Der Trompeter Martin Bodenmann und der Saxofonist Roger Eigenmann beeindruckten in Kombination mit dem Sousaphon –und dem Schlagwerkregister beim Stück «Brooklyn». Unterhaltsam und mit viel Witz führte Florian Landolt durch das Programm und verlieh den Besuchern nebst dem Trommelfell- auch einen Zwerchfellgenuss. Nach der musikalischen Reise wieder in der Schweiz angelangt spielten die Glarner noch den volkstümlichen Erfolgshit von Ernst Jakober «Alls was bruchsch uf dr Welt ...», animierten damit das Publikum zum Mitsingen und setzten damit einen würdigen Schlusspunkt auf das Hauptkonzert 2019.